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Mainz: Taschendiebstahl in Süßigkeitengeschäft

Am Freitag, 10.04.2026, kam es in der Mainzer Innenstadt zu einem Diebstahl einer Geldbörse. Die Geschädigte bezahlte im Süßigkeitengeschäft und verlor kurz darauf ihre Geldbörse.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Am Freitag, dem 10.04.2026, um 16:00 Uhr, ereignete sich in der Innenstadt von Mainz ein Diebstahl einer Geldbörse.

Die Frau zahlte ihre Einkäufe in einem Süßigkeitenladen am Brand und steckte danach ihre Geldbörse in die Jackentasche. Diese war jedoch nicht mit einem Reißverschluss gesichert. Kurz nachdem sie den Laden verlassen hatte, bemerkte sie beim nahegelegenen Bekleidungsgeschäft, dass ihre Geldbörse fehlte.

Die Geschädigte konnte keine verdächtige Person sehen. In der Geldbörse befanden sich neben verschiedenen Karten auch Bargeld im zweistelligen Bereich. Es liegen derzeit keine Hinweise auf den Täter vor. Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei empfiehlt in diesem Zusammenhang:

Bewahren Sie Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen der Kleidung nahe am Körper auf. Verwenden Sie Taschen mit Reißverschluss oder anderen Sicherungen.

Achten Sie besonders in belebten Bereichen auf Ihre persönlichen Gegenstände.

Seien Sie wachsam, wenn Sie gestoßen oder abgelenkt werden.

Erstatten Sie nach einem Diebstahl sofort Anzeige bei der Polizei.

Wenn Ihre Zahlungskarte verloren gegangen ist, lassen Sie sie sofort sperren (Sperr-Notruf 116 116). Beachten Sie, dass Sie Ihre Karte(n) nur über den Notruf sperren lassen können, wenn sich Ihre Bank dem Notruf angeschlossen hat. Andernfalls wenden Sie sich direkt an Ihr Kreditinstitut.

Melden Sie gestohlene Ausweise so schnell wie möglich bei den örtlich zuständigen Behörden.

Personen, die Hinweise zu dem genannten Fall geben können, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Mainz unter der Rufnummer 06131/65-33999 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Taschendiebstählen in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Taschendiebstahlraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 2633 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur 2560 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg im gleichen Zeitraum von 166 auf 183. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 165 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 116 auf 111 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 42 auf 54 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 99 auf 112. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 39519 die meisten gemeldeten Taschendiebstahlfälle in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.633 2.560
Anzahl der aufgeklärten Fälle 166 183
Anzahl der Verdächtigen 158 165
Anzahl der männlichen Verdächtigen 116 111
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 42 54
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 99 112

Quelle: Bundeskriminalamt

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