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Mainz: Unfallfahrer gestoppt, betrunken und führerscheinlos

Ein aufmerksamer Zeuge konnte die Polizei stoppen. Der Fahrer war alkoholisiert und ohne gültige Fahrerlaubnis.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Dank eines wachsamen Zeugen konnte die Polizei gestern am späten Nachmittag einen betrunkenen Fahrer aufhalten, der nach einem Unfall geflohen war. Der Mann war nicht nur stark alkoholisiert, sondern hatte auch keine gültige Fahrerlaubnis.

Um 17:30 Uhr sprach ein Passant während einer Streifenfahrt im Stadtteil Mainz-Finthen ein Polizeifahrzeug an. Der Passant wies die Beamten auf einen weißen BMW hin, der gerade davongefahren war. Laut dem Zeugen hatte der Fahrer kurz zuvor einen Unfall verursacht und war vom Unfallort geflohen.

Die Polizisten folgten dem beschriebenen Auto, konnten es im Sertoriusring stoppen und einer Verkehrskontrolle unterziehen. Schon zu Beginn der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 31-jährige Fahrer keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem rochen die Beamten starken Alkoholgeruch. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,21 Promille.

Weitere Untersuchungen ergaben, dass der BMW-Fahrer zuvor im Sertoriusring unterwegs war und dort beim Vorbeifahren ein geparktes Auto mit der rechten Seite gestreift hatte. Die dokumentierten Unfallspuren an beiden Fahrzeugen passten zusammen. Anstatt anzuhalten und den Unfall zu melden, setzte der Fahrer seine Fahrt fort, bis er von der Polizei gestoppt wurde. Der Fahrer erwartet nun ein umfangreiches Strafverfahren, unter anderem wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, unerlaubtem Entfernen vom Unfallort und Fahren ohne Fahrerlaubnis. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, um den Blutalkoholwert festzustellen. Die Autoschlüssel wurden beschlagnahmt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% entspricht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% ausmacht. In innerorts gelegenen Ortslagen ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen wurden 1.554 Unfälle (1,11%) verzeichnet. Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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