Ein betrunkener Fahrer verursachte einen Unfall und flüchtete zu Fuß, wurde aber von einem Zeugen gestoppt und von der Polizei festgenommen.
Mainz: Unfallflüchtiger mit 1,67 Promille gestoppt

Mainz (ost)
In der Nacht von Freitag auf Samstag ereignete sich gegen 02:00 Uhr in Mainz-Gonsenheim ein Verkehrsunfall unter dem Einfluss von Alkohol.
Ein 31-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto die Straße „An der Ochsenwiese“ in Richtung Koblenzer Straße entlang. Aus bisher ungeklärten Gründen kam er nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen das Eingangstor eines Einfamilienhauses.
Nach dem Unfall verließ der Fahrer sein Fahrzeug und flüchtete zu Fuß über eine Grünfläche. Ein aufmerksamer Zeuge nahm die Verfolgung auf und konnte den Mann bis zum Eintreffen der Polizei im Auge behalten. Die eingesetzten Polizeibeamten nahmen den Flüchtigen schließlich vorläufig fest.
Während der Überprüfung bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch bei dem 31-Jährigen. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,67 Promille. Darüber hinaus stellte sich heraus, dass der Mann keine gültige Fahrerlaubnis besitzt.
Dem Beschuldigten wurde eine Blutprobe entnommen. Sein Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Gegen den 31-Jährigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 in beiden Jahren relativ konstant. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen war höher als die der weiblichen Verdächtigen, wobei 12968 Männer und 2221 Frauen im Jahr 2023 verdächtigt wurden. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen gemeldet, was 0.64% der Gesamtzahl ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% entspricht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte wurden 2545 registriert und 14904 Personen wurden leicht verletzt.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








