Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Mainz: Verdacht des bandenmäßigen Handeltreibens mit Kokain und Cannabis – 9 Durchsuchungen in RLP und Bayern

Mehrere Durchsuchungen führten zur Sicherstellung von Betäubungsmitteln, Festnahme von 7 Tatverdächtigen und Verkehrsbehinderungen in Worms.

Foto: Depositphotos

Worms (ost)

In verschiedenen Ermittlungsverfahren seit März 2025 gegen mehrere Verdächtige wegen des Verdachts auf bandenmäßigen Drogenhandel mit Kokain und Cannabis in großen Mengen wurden am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, zeitgleich Durchsuchungsbeschlüsse an insgesamt 8 Standorten in Rheinland-Pfalz und einem Standort in Bayern vollstreckt. Das Ziel der Maßnahmen war die Sicherung von Beweisen und die weitere Klärung der Vorwürfe.

Bei dieser Aktion wurden große Mengen Drogen, Bargeld, Mobiltelefone, Datenträger und 6 Fahrzeuge, die als Tatwerkzeuge genutzt wurden, beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden 7 Verdächtige im Alter von 19 bis 35 Jahren in Worms vorläufig festgenommen. (In Bayern fand nur eine Durchsuchung statt).

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wurden sechs Verdächtige dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mainz vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft gegen alle 6 Verdächtigen im Alter von 25 bis 35 Jahren an. Die Verdächtigen wurden in verschiedene Gefängnisse in Rheinland-Pfalz gebracht.

Die Ermittlungen dauern an. Aus taktischen Gründen können derzeit keine weiteren Informationen – insbesondere zu den Verdächtigen, den Durchsuchungsorten oder den beschlagnahmten Drogenmengen – veröffentlicht werden.

Während des Einsatzes kam es aufgrund von Straßensperrungen in der Wilhelm-Leuschner-Straße zu Verkehrsbehinderungen in der Innenstadt von Worms und zu einer vorübergehenden Unterbrechung des Bahnverkehrs am Wormser Bahnhof.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich 2022 auf 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. Im Jahr 2023 gab es insgesamt 15189 Verdächtige, darunter 12968 Männer und 2221 Frauen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798 an. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

Karte für diesen Artikel

nf24