Durchsuchungen und Festnahmen in Worms, 3 Tatverdächtige in U-Haft. Ermittlungen dauern an.
Mainz: Verdacht des bandenmäßigen Handeltreibens mit Kokain und Cannabis

Worms (ost)
In einem laufenden Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Mainz und der Kriminalinspektion Worms seit Januar 2026 wird der Verdacht des bandenmäßigen Handeltreibens mit Kokain und Cannabis in großen Mengen untersucht. Am Dienstag, dem 02.06.2026, wurden im Zuge eines koordinierten Polizeieinsatzes mehrere Durchsuchungsbeschlüsse in Worms vollstreckt.
Insgesamt wurden acht Standorte in Worms durchsucht. Das Ziel war die Sicherstellung von Beweisen und die weitere Klärung der Vorwürfe.
Während des Einsatzes wurden eine beträchtliche Menge an Drogen, Bargeld, Mobiltelefone und ein Fahrzeug, das mutmaßlich als Tatmittel diente, beschlagnahmt. Darüber hinaus wurden vier Verdächtige im Alter von 20 bis 29 Jahren in Worms vorläufig festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz wurden drei der Verdächtigen dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Mainz vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft für alle drei Verdächtigen an. Sie wurden in verschiedene Gefängnisse in Rheinland-Pfalz gebracht.
Die Ermittlungen dauern an. Aus taktischen Gründen können derzeit keine weiteren Informationen, insbesondere zu den Verdächtigen, den durchsuchten Standorten oder den beschlagnahmten Drogenmengen, veröffentlicht werden.
Während des Einsatzes kam es in der Wilhelm-Leuschner-Straße zu vorübergehenden Straßensperrungen und leichten Verkehrsbehinderungen für Fahrzeuge und Fußgänger.
Es gilt die Unschuldsvermutung.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. In beiden Jahren wurden die meisten Fälle gelöst, nämlich 18308 im Jahr 2022 und 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen lag 2022 bei 15296 und stieg 2023 auf 15189. Von den Verdächtigen waren die meisten männlich, wobei 13125 Männer im Jahr 2022 und 12968 im Jahr 2023 betroffen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








