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Mainz: Verkehrssicherheit für Zweiräder

Polizeibehörden führen bundesweiten Aktionstag „sicher.mobil.leben“ durch. Ziel: Minimierung von Verkehrsunfällen und Sensibilisierung der Zweiradfahrenden.

Bild: Polizei Hamburg
Foto: Presseportal.de

Mainz (ost)

Bereits seit 2018 führen die Polizeibehörden der Länder unter den Schlagwörtern „sicher.mobil.leben“ Aktions- und Kontrolltage zu ausgewählten Schwerpunktthemen durch. Das diesjährige Motto lautet „Zweiräder im Blick“.

Zweiräder gehören mittlerweile fest zum Straßenbild moderner Städte und auch ländlicher Regionen. In den dicht besiedelten Großstädten gewinnen Zweiräder zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Verkehrsteilnehmende müssen sich einen begrenzten Verkehrsraum teilen. Ob klassische Fahrräder, Pedelecs, motorisierte Krafträder oder Elektro-Kleinstfahrzeuge wie E-Scooter bieten flexible Alternativen zum Personenkraftwagen. Doch die Zunahme dieser Fortbewegungsmittel bringt neue Gefährdungen und Herausforderungen, insbesondere für die Verkehrssicherheit mit sich.

Die besonderen Bedingungen in Städten, wie beispielsweise dichter Verkehr, unübersichtliche Kreuzungen oder unzureichend ausgebaute Radwege, sind es auch, die diese Gefährdung zusätzlich verstärken. Denn mit dem wachsenden Anteil an Zweirädern im Straßenverkehr steigt auch das Risiko schwerer und tödlicher Unfälle. Aufgrund ihrer geringeren physischen Schutzmöglichkeit sind Zweiradfahrende besonders gefährdet.

Unter dem Slogan „Zweiräder im Blick“ sollen dieses Jahr am 28. April 2026 die mit den Zweirädern einhergehenden Gefahren im Straßenverkehr verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken. Ziel ist es, die Anzahl der Verkehrsunfälle zu minimieren und Zweiradfahrende zur Einhaltung der Regelungen für den Straßenverkehr zu sensibilisieren. Vorsicht und Rücksicht bilden zusammen mit der Beachtung der Verkehrsregeln das Fundament der Verkehrssicherheit. Durch präventive und repressive polizeiliche Maßnahmen wollen wir in jeder Verkehrssituation ein höchstmögliches Maß an Verkehrssicherheit schaffen.

Die Dienststellen der rheinland-pfälzischen Polizeipräsidien werden daher landesweit am 28. April 2026 Verkehrskontrollen mit besonderem Fokus auf Zweiradfahrende durchführen. Eine besondere Bedeutung kommt zudem den Präventionsangeboten am Aktionstag zu. Hier suchen die Expertinnen und Experten der zentralen Prävention das persönliche Gespräch unmittelbar an den Einsatzorten mit den Zweiradfahrenden, um die Botschaften mit präventiven, aufklärenden Gesprächen zu vermitteln.

Unter #sichermobilleben informieren die Polizeibehörden bundesweit in ihren Sozialen Medien über den Aktionstag und dessen Ergebnisse. Folgen Sie uns über unsere polizeilichen Landeskanäle bei Instagram und Facebook sowie WhatsApp: https://s.rlp.de/fo5ZZrD

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% aus, was 5.625 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 85,62%, waren übrige Sachschadensunfälle (120.009). Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 6,7% der Unfälle innerorts (9.397), 4,73% außerorts (6.632) und 1,11% auf Autobahnen (1.554). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte 2.545 und Leichtverletzte 14.904.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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