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Mainz: Verletzte Person in der Zanggasse – Täter in Untersuchungshaft

Nach einer Auseinandersetzung in der Mainzer Altstadt gestern Abend befindet sich der Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Der 28-Jährige forderte Geld, verletzte den 38-Jährigen mit einem Messer und wurde später festgenommen.

Foto: Depositphotos

Mainz (ost)

Nach dem Vorfall gestern Abend um 20:38 Uhr in der Zanggasse in der Mainzer Altstadt befindet sich der 28-jährige Verdächtige jetzt in Untersuchungshaft. Ein Ermittlungsrichter ordnete dies auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mainz am heutigen Nachmittag an, da er als Beschuldigter eines schweren Raubes keinen festen Wohnsitz hat.

Die bisherigen Untersuchungen haben ergeben, dass der 28-Jährige offenbar Geld von dem 38-Jährigen gefordert hat, ihm dabei eine Verletzung im Oberkörper zugefügt hat und dann geflohen ist.

Später konnten Zeugen der Polizei Hinweise auf den flüchtenden Täter geben, so dass er kurz darauf im Treppenhaus eines nahegelegenen Wohnhauses festgenommen werden konnte.

Die Polizeikräfte haben dem 38-jährigen Verletzten Erste Hilfe geleistet, bis der Rettungsdienst übernahm. Er wurde im Krankenhaus behandelt, ist ansprechbar und in stabilem Zustand.

Die Kriminalpolizei Mainz hat die Ermittlungen übernommen und bittet Zeugen, die Informationen zu der Tat, dem Vorfeld und Nachfeld sowie den beteiligten Personen geben können, um Unterstützung.

Personen, die relevante Hinweise zu diesem Fall haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 mit der Kriminalpolizei Mainz in Verbindung zu setzen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, wovon 67 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 80, davon waren 71 männlich und 9 weiblich. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, wovon alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich auf 68, wobei 54 männlich und 14 weiblich waren. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutsch. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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