Ein betrunkener Verkehrsteilnehmer versuchte gestern Abend in Wörth am Rhein, nach einem Unfall mit einem Streifenwagen zu flüchten. Dabei entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro.
Maximiliansau: Verkehrsteilnehmer flüchtet nach Unfall mit Streifenwagen

Wörth am Rhein (ost)
Gestern Abend gegen 23.00 Uhr versuchten die Polizisten, ein Auto, das auf der Autobahn 65 in Richtung Karlsruhe in Schlangenlinien fuhr, zu kontrollieren. Das Fahrzeug sollte an der Ausfahrt Maximiliansau abgeleitet und auf einem Parkplatz überprüft werden. Bevor das Auto auf den Parkplatz geführt werden konnte, hielt der zu kontrollierende Fahrer auf der Pfortzer Straße in Maximiliansau an. Die Polizisten erkannten dies und konnten sich mit ihrem Streifenwagen vor das Auto stellen, um die Weiterfahrt zu stoppen. Zu diesem Zeitpunkt setzte der 41-jährige Fahrer sein Auto ein paar Meter zurück und fuhr dann vorwärts, um am Streifenwagen vorbeizufahren. Dabei stieß der 41-Jährige jedoch gegen den Streifenwagen und verursachte einen Verkehrsunfall. Es entstand ein Schaden von etwa 1.000 Euro. Anschließend wurde der 41-jährige Fahrer aufgefordert, aus seinem Auto auszusteigen. Bei der folgenden Kontrolle wurde Alkoholgeruch bei dem 41-jährigen Fahrer festgestellt. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht, da der 41-Jährige 1,67 Promille pustete. Danach wurde der 41-Jährige zur örtlichen Dienststelle gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% der Gesamtzahl entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle, was 6,7% ausmacht, außerorts (ohne Autobahnen) wurden 6.632 Unfälle verzeichnet, was 4,73% entspricht, und auf Autobahnen ereigneten sich 1.554 Unfälle, was 1,11% ausmacht. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








