Ein Porsche-Fahrer erleidet einen medizinischen Notfall und verursacht einen Unfall. Der Fahrer wird leichtverletzt ins Krankenhaus gebracht, während Schaulustige die Einsatzmaßnahmen stören.
Medizinischer Notfall führt zu Verkehrsunfall in Mainz

Mainz (ost)
Ein 48-jähriger Fahrer eines Porsche verliert in der Wallstraße in Mainz wahrscheinlich aufgrund eines medizinischen Notfalls die Kontrolle über sein Fahrzeug und gerät in einen angrenzenden Grünstreifen, wo er schließlich an einem Baum zum Stillstand kommt. Der Mann fährt auf der „Wallstraße“ in Richtung „Am Judensand“, als er nach links von der Fahrbahn abkommt. Der Aufprall gegen den Baum löst die Seitenairbags des Fahrzeugs aus, wodurch der Fahrer im Fahrzeug eingeklemmt wird und sich nicht selbst befreien kann. Der Baum stürzt auf die Fahrbahn, blockiert diese und beschädigt einen ordnungsgemäß geparkten PKW. Die Feuerwehr Mainz befreit den Fahrer aus dem Fahrzeug und übergibt ihn anschließend an den Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Versorgung. Der Fahrer wird leicht verletzt und transportfähig mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Während des Einsatzes kommt es zu vorübergehenden Behinderungen und verbalen Auseinandersetzungen durch herbeieilende Anwohner und Angehörige gegenüber den Rettungskräften. Erst durch das Hinzuziehen weiterer Einsatzkräfte kann die Situation beruhigt und die erforderlichen Maßnahmen von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei durchgeführt werden. Um das Fahrzeug bergen zu können, wird die Wallstraße vorübergehend für den Verkehr gesperrt. Die Bergung erfolgt durch ein Abschleppunternehmen. Der unfallverursachende PKW erleidet einen wirtschaftlichen Totalschaden in Höhe von ca. 25.000EUR. Der geparkte PKW erleidet einen Schaden an der Motorhaube in Höhe von ca. 15.000EUR.
Vor der Bergung des verunfallten PKW verlangsamen neugierige Verkehrsteilnehmer ihre Geschwindigkeit auf Schritttempo, um die Unfallstelle und das beschädigte Fahrzeug genauer zu betrachten. Aufgrund der laufenden Rettungsmaßnahmen können diese Verkehrsteilnehmer nicht kontrolliert und ermahnt werden.
Mehrere Journalisten erscheinen am Unfallort.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% ausmacht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








