Mehrere Fahrzeuge beteiligt, Fahrer eingeschlafen, 10KM Rückstau und 2 weitere Auffahrunfälle während der Sperrung
Mendig: Verkehrsunfall auf der A61

Mendig (ost)
Es gab insgesamt 3 Fahrzeuge in den Verkehrsunfall verwickelt, darunter ein Sattelzug, ein Kleintransporter und ein PKW.
Nach den ersten Untersuchungen ereignete sich der Unfall wie folgt. Der Kleintransporter fuhr während der Fahrt auf den vor ihm fahrenden Sattelzug auf. Nach dem Zusammenstoß verlor der Fahrer des Kleintransporters die Kontrolle über das Fahrzeug und schleuderte über die Fahrbahn. Der nachfolgende PKW konnte nicht ausweichen und kollidierte mit dem Kleintransporter.
Sowohl der PKW als auch der Kleintransporter erlitten erheblichen Sachschaden, so dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten.
Bei der Verkehrsunfallaufnahme ergab sich der Verdacht, dass der Fahrer des verursachenden Kleintransporters während der Fahrt eingeschlafen war.
Die Insassen des PKW wurden bei dem Verkehrsunfall leicht verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.
Gegen den Fahrer des Kleintransporters wurden Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verdacht der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde der Führerschein vor Ort eingezogen.
Die 3 Fahrstreifen im Bereich des Unfallortes mussten für über 2 Stunden gesperrt werden, um die Unfallaufnahme, Bergungsarbeiten und Reinigung der Fahrbahn durch die Autobahnmeisterei zu ermöglichen.
Aufgrund der Sperrung kam es zu einem Rückstau von etwa 10 Kilometern. Während des Staus ereigneten sich 2 Auffahrunfälle, bei denen nur geringer Sachschaden entstand.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen gemeldet, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle betrugen 120.009, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








