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Montabaur: Verkehrsunfall auf der B49 durch Übermüdung

Ein Sprinterfahrer verursachte alleinbeteiligt einen Unfall, nachdem er eingeschlafen war. Bergungsmaßnahmen dauerten mehrere Stunden an.

Foto: Depositphotos

Montabaur (ost)

Am 22.09.2026 um 16:55 Uhr ereignete sich auf der B49 in der Nähe von Montabaur ein Verkehrsunfall, der zu längeren Bergungsarbeiten führte. Ein 46-jähriger Fahrer eines Sprinters kam alleinbeteiligt von der Fahrbahn ab, überquerte die Leitplanke und stieß in die Böschung gegen einen Baum. Der Fahrer aus dem Rheinland wurde vom Notarzt und Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht, er erlitt jedoch nur leichte Verletzungen. Der Unfallverursacher gab an, dass er während der Fahrt eingeschlafen war. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Neben der Polizei und dem DRK war auch die Feuerwehr vor Ort. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten durch einen Abschleppdienst mit zwei Kränen kam es für zwei Stunden zu Verkehrsbehinderungen an der Unfallstelle.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 5.625 aus, was 4,01% der Gesamtanzahl ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen, also 0,64%, vertreten. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009, was 85,62% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 (1,11%). Insgesamt gab es 134 Todesfälle, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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