Eine Weltkriegsgranate wurde auf einem Wanderparkplatz entdeckt. Der Kampfmittelräumdienst übernahm die sichere Bergung des potentiell gefährlichen Fundstücks.
Morbach: Granate bei Thalfang gefunden, Kampfmittelräumdienst sichert Bergung

Thalfang (ost)
Am Sonntag, dem 19.07.2026, informierte ein aufmerksamer Wanderer die Polizeiinspektion Morbach um 15:28 Uhr über den Fund einer vermeintlichen Kriegsgranate auf dem Wanderparkplatz an der L150, gegenüber dem Hochwaldsprudel-Werk bei Thalfang.
Nachdem die ersten Einsatzkräfte eintrafen, wurde aus sicherer Entfernung festgestellt, dass es sich tatsächlich um eine Weltkriegsgranate handelte. Aufgrund der anfänglich unklaren Gefahrenlage wurden sofort polizeiliche Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Der Fundort sowie der nähere Gefahrenbereich wurden von den Einsatzkräften der Polizeiinspektionen Morbach und Hermeskeil abgesperrt und für unbefugte Personen gesperrt.
Die Bewertung des Kampfmittelräumdienstes brachte schnell Klarheit – es bestand keine akute Gefahr einer sofortigen Detonation. Gleichzeitig ergab die Bewertung, dass die Granate noch Restmengen Explosivstoff enthielt und daher weiterhin als potenziell explosiv gefährliches Kriegsmaterial einzustufen war.
Aus Sicherheitsgründen wurde daher das Kampfmittel zeitnah geborgen und sicher abtransportiert. Das Fundstück wurde vom Kampfmittelräumdienst fachgerecht entfernt und zur späteren kontrollierten Vernichtung gebracht.
Der Einsatz verlief ohne besondere Vorkommnisse. Nach Abschluss der Sicherungs- und Bergungsmaßnahmen konnte der Wanderparkplatz um 19:50 Uhr wieder für die Öffentlichkeit freigegeben werden.
Die Polizeiinspektion Morbach möchte sich bei dem aufmerksamen Wanderer für sein umsichtiges Verhalten bedanken und erneut an die Bevölkerung appellieren. Sollte ein vermeintliches Kampfmittel gefunden werden, ist äußerste Vorsicht und besonnenes Handeln geboten. Es sollte ein angemessener Abstand gehalten und sofort die Polizei informiert werden. Wenn möglich sollten andere Personen gewarnt und angehalten werden, den potenziell gefährlichen Bereich nicht zu betreten, bis die Polizeikräfte eintreffen.
Quelle: Presseportal








