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München: Serie von Schockanrufen misslingt

Am gestrigen Mittwoch kam es zu vier versuchten Betrugsdelikten per Telefon in Hainfeld und Edenkoben. Die Opfer erkannten die Betrugsversuche sofort und verständigten die Polizei.

PI EDK
Foto: Presseportal.de

Hainfeld/Edenkoben (ost)

Am 18.02.2026 gab es gestern in Hainfeld und Edenkoben insgesamt vier versuchte Betrugsfälle per Telefon. Um 13:50 Uhr wurde ein 68-jähriger Mann von einem unbekannten Anrufer kontaktiert. Der Anrufer behauptete dreist, dass die Tochter des Mannes ein Kind getötet habe und verlangte 89.000 Euro Kaution für deren Freilassung. Der Angerufene erkannte jedoch sofort den Betrugsversuch, beendete das Gespräch und informierte die Polizei. Um 15:00 Uhr erhielt ein 83-jähriger Mann aus Edenkoben einen ähnlichen Anruf, vermutlich vom gleichen Täter. Dieses Mal wurde ein schwerer Unfall der Tochter in München vorgetäuscht. Auch in diesem Fall reagierte das potenzielle Opfer richtig und legte sofort auf.

Zwei weitere Vorfälle ereigneten sich in Hainfeld bei zwei älteren Frauen. Eine weibliche Täterin gab vor, mit weinerlicher Stimme einen Unfall vorzutäuschen. Beide Frauen ließen sich jedoch nicht verunsichern und beendeten die Gespräche konsequent. Bei sogenannten „Schockanrufen“ versuchen Kriminelle, ihre Opfer durch erdachte Szenarien unter starken psychischen Druck zu setzen. Oft geben sie sich als Polizeibeamte, Staatsanwälte oder nahe Verwandte aus, um Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu erpressen. Die Polizei appelliert dringend: Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Legen Sie sofort auf, wenn Sie auch nur geringste Zweifel haben. Übergeben Sie niemals Geld oder Wertsachen an Unbekannte. Kontaktieren Sie Ihre Verwandten unter der Ihnen bekannten Nummer. Rufen Sie im Verdachtsfall die Polizei über den Notruf 110 an.

Quelle: Presseportal

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