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Münster-Sarmsheim: Rollerfahrer ohne Führerschein unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Ein Rollerfahrer ohne Führerschein wurde unter Alkohol- und Drogeneinfluss von der Polizei gestoppt. Er wird wegen mehrerer Verstöße angeklagt.

Foto: Depositphotos

Münster-Sarmsheim (ost)

Am 11.09.2026 gegen 16:20 Uhr entdeckte eine Streife der Polizeiinspektion Bingen im Bereich der Rheinstraße in Münster-Sarmsheim ein vor ihnen fahrendes Kleinkraftrad und führte eine Verkehrskontrolle durch.

Der 48-jährige Fahrer wurde gebeten, den erforderlichen Führerschein für das Kleinkraftrad vorzuzeigen. Der spätere Verdächtige gab den Beamten gegenüber an, dass er keine gültige Fahrerlaubnis besitze und das Vergehen entsprechend zugab.

Während der Kontrolle bemerkten die Beamten starken Alkoholgeruch beim Verdächtigen. Außerdem zeigte er deutliche Anzeichen eines kürzlich erfolgten Drogenkonsums. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,08 Promille. Der ebenfalls freiwillige Drogenschnelltest reagierte positiv auf THC und Amphetamin.

Der 48-jährige Mann aus dem Landkreis Bad Kreuznach wurde zur Durchführung einer Blutentnahme zur örtlichen Dienststelle gebracht. Danach wurde er aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Der Verdächtige wird nun wegen des Fahrens eines Fahrzeugs ohne die erforderliche Fahrerlaubnis sowie wegen des Fahrens unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen zur Verantwortung gezogen werden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur 19296 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg jedoch von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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