Erfahrene Polizeibeamte bieten Vorträge zu verschiedenen Themen für die Sicherheit der Bürger an.
Neues Präventionsteam bei PI Andernach

Andernach (ost)
„Prävention ist der beste Schutz vor Kriminalität.“ Dieses Kredo füllt die Polizei Andernach zu Beginn des Jahres 2026 weiter mit Leben und hat zu diesem Zweck ein polizeiliches Präventionsteam für das Dienstgebiet ins Leben gerufen.
Erfahrene Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte bieten künftig für verschiedene Zielgruppen Vorträge zu unterschiedlichen Themen des Alltages an. Dabei stellen sie bekannte strafrechtliche Phänomene vor, erläutern wirksame Schutzmöglichkeiten und gehen in den Austausch mit den Zuhörern. Die auf die jeweiligen Zielgruppe zugeschnitten Vorträge sollen so verhindern, Opfer von Straftaten zu werden oder Straftaten zu begehen. Die Themenvielfalt reicht von Betrugsdelikten über Anti-Rechtsextremismus-Schulungen, Cyber-Mobbing bis hin zu Verkehrssicherheitsaspekten. Die thematischen Angebote sind eine Ergänzung der bestehenden Bandbreite der Fachstelle für Prävention des Polizeipräsidiums Koblenz auf örtlicher Ebene im Dienstgebiet.
„Ich bin überzeugt davon, dass die Aufklärung über strafrechtliche Phänomene, die richtigen Verhaltenshinweise in unterschiedlichen Lebenslagen zusammen mit polizeilichen Erfahrungswerten aus der Praxis dazu beiträgt, Aha-Effekte hervorzurufen und Straftaten zu verhindern. Besonders sinnvoll erachte ich die Themenbreite und die verschiedenen Zielgruppen, die das Präventionsteam anspricht.“, so der Leiter der Polizei Andernach, Herr Polizeioberrat Martin Hoch.
Nachfolgend die Präventionsthemen im Überblick: Seniorenprävention (Straftaten), Seniorenprävention (Verkehrssicherheitsarbeit), Cyber-Mobbing-Prävention an Schulen, Rechtsextremismusprävention an Schulen, Alkohol- und Drogenprävention an Schulen
Wenn Sie zu den obenstehenden Themen mehr erfahren möchten, melden Sie sich bitte per E-Mail über die nachfolgende Adresse:
PIAndernach.Praevention@polizei.rlp.de.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, davon waren 13125 männlich und 2171 weiblich. Nicht-deutsche Verdächtige machten 3396 aus. Im Jahr 2023 wurden 19296 Fälle registriert, von denen 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 15189, wobei 12968 männlich und 2221 weiblich waren. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 3798 an. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








