Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Neues Versicherungsjahr: Polizei stellt erste Verstöße fest

Am ersten Tag des neuen Versicherungsjahres wurden bereits Verstöße gegen die Pflichtversicherung festgestellt. Fahrzeuge ohne Versicherung müssen stehenbleiben, um Straftaten zu vermeiden.

Foto: unsplash

Kaiserslautern (ost)

Am Sonntag begann das neue Versicherungsjahr für Fahrzeuge, die nicht zulassungspflichtig sind. Dazu gehören zum Beispiel Mofas, Mopeds oder E-Scooter. Die grünen Versicherungskennzeichen vom letzten Jahr werden nun durch schwarze Kennzeichen ersetzt. Falls man für das kommende Jahr keine neue Versicherung abgeschlossen hat, muss man sein Fahrzeug jetzt stehenlassen, denn: Wer ohne Versicherung am Straßenverkehr teilnimmt, begeht eine Straftat. Bereits am Sonntag hat die Polizei im Stadtgebiet erste Verstöße festgestellt. Im Barbarossaring und in der Fruchthallstraße waren ein 25-Jähriger und ein 20-Jähriger mit unversicherten E-Scootern unterwegs. In der Mainzer Straße wurde eine Streife auf die Fahrerin eines elektrischen Kabinenrollers aufmerksam. Auch die 22-Jährige konnte keine Versicherung vorweisen. Laut ihrer Aussage wusste sie nicht, dass ab dem 1. März eine neue Versicherung erforderlich ist. Alle drei müssen nun mit einem Strafverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz rechnen. Die Polizei appelliert: Fahrzeuge dürfen im öffentlichen Straßenverkehr nur mit gültiger Haftpflichtversicherung genutzt werden. Daher sollten Sie überprüfen, ob Ihr Fahrzeug versichert ist. Ohne Versicherungsschutz ist die Teilnahme am Straßenverkehr strafbar.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon endeten 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. 897 Unfälle, also 0,64%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24