Am 08.02.2026 wurden fünf PKW-Fahrer im Dienstgebiet der Polizeiinspektion Montabaur kontrolliert. Sie führten ihre Fahrzeuge unter Drogen- oder Alkoholeinfluss, was zu fahrerlaubnisrechtlichen Konsequenzen führen wird.
Neuhäusel: PKW-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss

Montabaur (ost)
Am 08.02.2026 wurden in der Zuständigkeit der Polizeiinspektion Montabaur fünf Autofahrer erwischt, die unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs waren. Um 01:15 Uhr wurde ein 23-jähriger Mann in der Rheinstraße von Herschbach/UWW mit seinem Auto einer Verkehrskontrolle unterzogen. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von 1,08 Promille festgestellt. Er durfte nicht weiterfahren und wurde zur Dienststelle gebracht. Um 13:45 Uhr wurde dann ein Autofahrer auf der B49 bei Neuhäusel einer allgemeinen Verkehrskontrolle unterzogen. Bei dem 56-jährigen Mann aus Koblenz bestand der Verdacht auf kürzlichem Drogenkonsum und ein Test bestätigte den vorherigen Konsum von Cannabis und Amphetaminen. Auch er durfte nicht weiterfahren. Es wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Um 21:22 Uhr fiel dann ein 20-jähriger Autofahrer in der Kirchstraße von Nauort einer Streifenwagenbesatzung auf. Auch bei diesem jungen Mann gab es Anzeichen für Drogenkonsum und ein Test bestätigte den Konsum von Marihuana. Seine Fahrt endete an der Kontrollstelle und auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Um 22:51 Uhr wurde ein weiterer junger Autofahrer auf der B 49 in der Gemarkung Kadenbach erwischt, bei dem Anzeichen für Betäubungsmittelkonsum festgestellt wurden. Auch hier war ein Drogentest positiv auf Marihuana und eine Blutprobe wurde angeordnet. Kurz darauf, um 23:30 Uhr, wurde an derselben Stelle auf der B49 ein weiterer junger Fahrer aus der Pfalz kontrolliert. Auch bei ihm gab es Anzeichen für Drogenkonsum und ein Test bestätigte den Konsum von Kokain und THC-Produkten. Auch ihm wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Seine Fahrzeugschlüssel wurden eingezogen. Alle fünf Fahrer müssen daher mit Konsequenzen im Zusammenhang mit ihrer Fahrerlaubnis rechnen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei der Anteil männlicher Verdächtiger mit 12968 höher war als der weiblicher Verdächtiger mit 2221. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die meisten registrierten Drogenfälle in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








