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Neustadt/Weinstraße: Betrunkener Fahrradfahrer leistet Widerstand

In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es zu einem Einsatz der Polizei, nachdem ein Mann unter Alkoholeinfluss versuchte, einer Kontrolle zu entkommen.

Foto: Depositphotos

Neustadt/Weinstraße (ost)

In der Nacht von Montag auf Dienstag ereignete sich gegen 23:40 Uhr in der Martin-Luther-Straße ein Vorfall, der den Einsatz der Polizei erforderte. Während einer Streifenfahrt wurde ein 43-jähriger Mann aus Haßloch zunächst zu Fuß mit seinem Fahrrad entdeckt. Als er den Streifenwagen sah, hob er sein Fahrrad an und warf es auf die Straße. Als die Polizisten ausstiegen, setzte sich der offensichtlich betrunkene Mann auf sein Fahrrad und widersetzte sich der Kontrolle. Die Verfolgung wurde aufgenommen. Auf einem nahegelegenen Parkplatz wurde der betrunkene Radfahrer gefunden. Als er die Polizei sah, flüchtete er erneut. Dieses Mal zu Fuß. Das benutzte Fahrrad ließ er mit zwei platten Reifen auf dem Parkplatz zurück. Nach einer Fahndung wurde der Beschuldigte auf dem Gelände einer Kindertagesstätte entdeckt. Er reagierte sofort aggressiv auf die Polizisten. Da er offensichtlich stark unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln und Alkohol stand, sollte er zur Entnahme einer Blutprobe zur Dienststelle gebracht werden. Dabei leistete er erheblichen Widerstand und verletzte drei Polizisten leicht. Diese konnten ihren Dienst fortsetzen. Ein späterer Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,47 Promille. Gegen den aggressiven Radfahrer wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet, darunter wegen Trunkenheit im Verkehr und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 verzeichnete, sind die Zahlen in Rheinland-Pfalz insgesamt niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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