Ein alkoholisierter Transporterfahrer reagierte nicht auf Blaulicht, Martinshorn und weitere Signale von Einsatzfahrzeugen, was zu erheblichen Behinderungen führte.
Neuwied: Alkoholisierter Transporterfahrer ignoriert Einsatzfahrzeuge

Neuwied (ost)
Blaulicht und Sirene sind normalerweise schwer zu übersehen – und noch schwerer zu überhören. Ein Lieferwagenfahrer schien jedoch am Freitagabend (21. August) weitgehend unbeeindruckt zu sein.
Zwei Polizeiautos waren mit Sondersignalen unterwegs. Vor ihnen fuhr ein Lieferwagen, dessen Fahrer weder auf Blaulicht und Sirene noch auf zusätzliche Licht- und Hupsignale reagierte. Dadurch wurden die Einsatzfahrzeuge erheblich behindert.
Nur mit großem Aufwand und Verzögerung gelang es den Beamten, das Fahrzeug zu überholen. Aufgrund des auffälligen Verhaltens wurde das Fahrzeug anschließend kontrolliert.
Der Grund für das auffällige Fahrverhalten wurde schnell von den Beamten festgestellt. Ein Alkoholgehalt von 1,88 Promille dürfte es jedem Fahrer unmöglich machen, am Straßenverkehr teilzunehmen.
Die Fahrt des Mannes war damit beendet. Ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr wurde eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 nur noch 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 relativ konstant, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen höher war als die der weiblichen Verdächtigen. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% aus, mit insgesamt 5.625 Unfällen. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die meisten Unfälle, nämlich 85,62%, waren übrige Sachschadensunfälle, insgesamt 120.009. Bezogen auf die Ortslage gab es 9.397 Unfälle innerorts (6,7%), 6.632 Unfälle außerorts (4,73%) und 1.554 Unfälle auf Autobahnen (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








