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Neuwied: Schulwegkontrollen zum Schuljahresbeginn

Unfall verdeutlicht Wichtigkeit von Helm und Aufmerksamkeit im Verkehr. Eltern sollten Schulweg üben, Verkehrsteilnehmer umsichtig sein.

Foto: Depositphotos

Neuwied (ost)

Zu Beginn des neuen Schuljahres sind Schulwegkontrollen von großer Bedeutung. Insbesondere Erstklässler haben oft noch nicht genug Erfahrung und Sicherheit im Straßenverkehr und müssen für mögliche Gefahren sensibilisiert werden. Gleichzeitig müssen auch Autofahrer auf ihre besondere Verantwortung hingewiesen werden.

Am 17.08.2026 gegen 7.55 Uhr ereignete sich ein Unfall, bei dem ein Kind ohne Helm vom Gehweg zwischen zwei parkenden Autos auf die Straße fuhr. Als ein Auto näher kam, erschrak das Kind, bremste ab und stürzte auf die Straße. Es kam nicht zu einer Kollision zwischen dem Kind und dem Auto, nur das Fahrrad berührte das Auto.

Das Kind zog sich bei dem Sturz auf die Straße eine leichte Kopfverletzung zu und wurde ambulant im Krankenhaus behandelt.

Dies zeigt, wie wichtig das Tragen eines Fahrradhelms und ein sicherer Umgang im Straßenverkehr sind. Eltern werden gebeten, den Schulweg mit ihren Kindern zu üben und auf potenzielle Gefahrenstellen hinzuweisen. Gleichzeitig wird an alle Verkehrsteilnehmer appelliert, in der Nähe von Schulen und Kindergärten besonders aufmerksam und rücksichtsvoll zu sein.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon haben 13.630 Unfälle zu Personenschäden geführt, was 9,72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 4,01% der Gesamtzahl aus, was 5.625 Unfällen entspricht. 897 Unfälle, also 0,64%, wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 85,62%, was 120.009 Unfällen entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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