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Oberahr: Verkehrskontrollen in Selters

Polizei stoppt Fahrer unter Drogeneinfluss und beschlagnahmt Führerscheine wegen Alkohol am Steuer.

Foto: Depositphotos

Selters/WW / Oberahr (ost)

Am 14.03.2026 führte die Polizeiinspektion Montabaur Verkehrskontrollen in der Bahnhofstraße von Selters durch. Um 10:45 Uhr wurde ein 29-jähriger Autofahrer kontrolliert, der sein Fahrzeug unter dem Einfluss von Marihuana und Amphetamin lenkte. Es wurde ihm die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen. Um 12:15 Uhr wurde dann an derselben Stelle eine 43-jährige Autofahrerin aus Nordrhein-Westfalen kontrolliert. Die Verdächtige stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen, und ein Test bestätigte den Konsum von chemischen Substanzen. Da die Frau auch keine gültige Fahrerlaubnis hatte, wurde ein weiteres Verfahren gegen sie eingeleitet. Es wurden auch noch Rückstände von chemischen Drogen bei ihr gefunden und sichergestellt.

Um 15:35 Uhr wurde der Dienststelle ein weiterer Verkehrsteilnehmer auf der B255 bei Oberahr gemeldet, der mit seinem Auto im Straßengraben stand. Bei der Überprüfung der Fahrtüchtigkeit des 61-jährigen Fahrers aus dem Oberwesterwald stellte sich heraus, dass der Beschuldigte einen Alkoholgehalt von 1,29 Promille hatte. Dem Fahrer wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein sichergestellt. Da auch die Beifahrerin einen Alkoholgehalt von 1,8 Promille hatte, wurde ein Abschleppdienst verständigt, der das Auto abholte.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15296, wobei 13125 männliche Verdächtige und 2171 weibliche Verdächtige waren. Darunter waren 3396 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wovon 17709 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15189, darunter 12968 männliche Verdächtige und 2221 weibliche Verdächtige. Nicht-deutsche Verdächtige stiegen auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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