Ein 24-Jähriger verursachte einen Unfall, griff einen Zeugen an und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle.
Osthofen – Unfallverursacher begeht mehrere Straftaten

Osthofen (ost)
Am Nachmittag des 18.03.2026 um 16:22 Uhr fuhr ein junger Mann im Alter von 24 Jahren die Grabenstraße in Osthofen entlang. Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit bog er links in die Weichselstraße ab, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen eine Grundstücksmauer und ein Hoftor. Anstatt sich um den entstandenen Schaden zu kümmern, griff der 24-Jährige einen Zeugen des Unfalls an, der ihm helfen wollte, Rettungskräfte zu verständigen. Danach verließ der Verursacher unerlaubt die Unfallstelle zu Fuß.
Nur wenige Meter vom Unfallort entfernt wurde der 24-Jährige an der Wohnadresse seiner Eltern gefunden. Es stellte sich heraus, dass er auch sie kurz vor dem Eintreffen der Polizei körperlich angegriffen hatte. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens gegenüber den Polizeibeamten wurde der 24-Jährige in Gewahrsam genommen. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass er keine Fahrerlaubnis besaß und zum Zeitpunkt des Unfalls unter dem Einfluss von Drogen und Alkohol stand. Daher wurde ihm auf der Polizeistation eine Blutprobe entnommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 18308 auf 17709. Die Anzahl der Verdächtigen blieb mit 15189 im Jahr 2023 nahezu konstant im Vergleich zu 15296 im Jahr 2022. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen sank von 13125 auf 12968, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 im Jahr 2022 auf 3798 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon entfallen 13.630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschäden machen 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beläuft sich auf 134, Schwerverletzte auf 2.545 und Leichtverletzte auf 14.904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








