Die Polizei durchsuchte mehrere Objekte in Pirmasens und im Landkreis Südwestpfalz aufgrund des Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Sechs Personen wurden festgenommen, fünf davon vor Ort und eine in Berlin.
Pirmasens: Durchsuchungsmaßnahmen wegen Drogenhandel

Pirmasens (ost)
Gemeinsame Erklärung von der Staatsanwaltschaft Zweibrücken und der Polizeidirektion Pirmasens.
Am Mittwochabend (30.09.2026) führte die Polizei unter Leitung der Staatsanwaltschaft Durchsuchungen in mehreren Objekten in Pirmasens und im Landkreis Südwestpfalz durch. Der Einsatz erfolgte aufgrund umfangreicher Ermittlungen gegen mehrere Verdächtige wegen des Verdachts des unerlaubten Handels mit Betäubungsmitteln (BtM) in nicht geringer Menge. Die Durchsuchungen wurden aufgrund von Gerichtsbeschlüssen des Amtsgerichts Zweibrücken durchgeführt. Die Einsatzkräfte der Polizeidirektion Pirmasens erhielten Unterstützung bei der Durchführung der Maßnahmen von Beamten des Landeskriminalamtes Rheinland-Pfalz, des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik sowie vom Spezialeinsatzkommando. Insgesamt wurden sechs Personen festgenommen, fünf davon vor Ort und eine weitere in Berlin. Die fünf Männer im Alter von 27 bis 42 Jahren wurden am Donnerstag (01.10.2026) dem Haftrichter beim Amtsgericht Zweibrücken präsentiert. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde gegen alle fünf Personen Untersuchungshaft angeordnet. Die Festgenommenen wurden danach in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht. Die weiteren Ermittlungen werden von der Kriminalinspektion Pirmasens durchgeführt. Die Behörden werden zu gegebener Zeit über die Ergebnisse der Durchsuchungen berichten.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle von 19832 im Jahr 2022 auf 19296 im Jahr 2023. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 18308 auf 17709 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 15296 auf 15189, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 13125 auf 12968 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 2171 auf 2221 leicht stiegen. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 3396 auf 3798. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








