Jugendliche wurden wegen angedrohter Messerattacke kontrolliert. Kein Messereinsatz festgestellt.
Pirmasens: Polizeieinsatz in der Fußgängerzone

Pirmasens (ost)
Am Freitagmittag (18. September 2026) führte eine vermeintliche Bedrohung mit einem Messer zu einem Einsatz der Polizei in der Fußgängerzone.
Um 12.30 Uhr gingen mehrere Zeugenmeldungen bei der Polizei ein, die von einem Vorfall berichteten, bei dem Jugendliche in der Fußgängerzone mit einem Messer bedroht wurden. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten kurz darauf die beiden betroffenen Jugendlichen sowie die beiden vermeintlichen Täter finden und überprüfen. Laut den aktuellen Ermittlungen wurde jedoch kein Messer eingesetzt. Die beiden Verdächtigen hatten den Jugendlichen lediglich während des Streits verbal gedroht, ein Messer zu benutzen. Beide wurden vor Ort von den Beamten durchsucht, führten jedoch kein Messer oder andere gefährliche Gegenstände mit sich. Gegen die beiden Jugendlichen wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden, während es 2023 nur noch 56 Fälle gab, die alle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Die meisten Verdächtigen waren männlich, wobei 71 im Jahr 2022 und 54 im Jahr 2023 männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl von Morden in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








