Polizei sucht Opfer und Zeugen nach Raubüberfall mit Messerangriff. Fahndung nach Täter und Geschädigter läuft.
Pirmasens: Raubdelikt in der Winzler Straße

Pirmasens (ost)
Nach einem vermuteten Raubüberfall am späten Samstagabend (12.09.2026) sucht die Polizei nach dem Opfer sowie nach weiteren Zeugen des Vorfalls. Gegen 22 Uhr bemerkten mehrere Personen in der Nähe der Winzler Straße, an der Einmündung Amalienstraße, einen Streit zwischen einer Frau und einem Mann. Angeblich hat der Täter der Frau ihr Handy entrissen. Als Zeugen den Angreifer ansprachen, zog er ein Messer. Danach flüchtete der Beschuldigte in Richtung Innenstadt, während die Helfer die Polizei verständigten. Trotz einer sofortigen Fahndung der Einsatzkräfte konnte weder der Täter noch das Opfer vor Ort gefunden werden. Da sich die betroffene Frau bisher nicht bei der Polizei gemeldet hat, sucht die Kriminalpolizei nun nach ihr und dem Täter. Der Räuber wird als etwa 170-175 cm groß und ungefähr 30-35 Jahre alt beschrieben. Er hatte einen dunklen Vollbart und trug eine braune Daunenjacke. Die betroffene Frau wird als etwa 180 cm groß mit schwarzen, schulterlangen Haaren beschrieben. Sie trug ein dunkles T-Shirt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Personen, die Beobachtungen gemacht haben, insbesondere die Geschädigte, werden gebeten, sich mit der Kriminalpolizei Pirmasens unter der Telefonnummer 0631 369-15199 oder per E-Mail kipirmasens@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Von diesen Fällen wurden 803 bzw. 867 gelöst. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 951 auf 1015 und die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 101 auf 107 stieg. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg von 375 auf 457. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 12625 Fällen die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leicht rückläufige Tendenz. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 56, wobei alle Fälle gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, davon 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








