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Pirmasens: Senior übergibt Goldmünzen und Bargeld an Betrüger

Ein älterer Mann wurde Opfer eines Schockanrufs und gab Goldmünzen und Bargeld im fünfstelligen Bereich an die Betrüger. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise.

Foto: Depositphotos

Pirmasens (ost)

Ein Bewohner von Pirmasens wurde am Dienstagnachmittag (17.03.2026) Opfer eines sogenannten Schockanrufs. Die Diebe stahlen Goldmünzen und Bargeld in einem niedrigen fünfstelligen Bereich. Kurz nach 16 Uhr erhielt der Mann einen Anruf auf seinem Festnetzanschluss. Ein Unbekannter gab sich als Staatsanwalt aus und erzählte von einem angeblich tödlichen Verkehrsunfall, den die Tochter des Opfers verursacht haben soll. Um eine Haftstrafe zu vermeiden, musste sofort eine Kaution gezahlt werden. Während des Gesprächs brachten die Täter den Geschädigten auch dazu, seine Handynummer preiszugeben. Durch gleichzeitige Anrufe auf beiden Telefonleitungen blockierten die Betrüger den Kontakt zur Außenwelt und setzten das Opfer unter Druck. Gegen 18 Uhr wurde schließlich die geforderte „Kaution“ vor dem Haus des 85-Jährigen übergeben. Danach flüchtete der Täter zu Fuß in Richtung Bahnhofstraße. Der Abholer war mittleren Alters, schlank und ungefähr 180 cm groß. Zur Tatzeit trug er eine graue Steppweste und dunkle Hosen. Die Kriminalpolizei Pirmasens hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, die zwischen 16 Uhr und 18 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Hauptstraße oder Bahnhofstraße gesehen haben, sich unter der Telefonnummer 0631 369-15199 oder per E-Mail kipirmasens@polizei.rlp.de zu melden. |krä

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle erfasst, wovon 67 aufgeklärt wurden, während im Jahr 2023 nur 56 Fälle registriert wurden, von denen alle aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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