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Pirmasens / Zweibrücken: Kontrollen zum Waffenverbot im Nahverkehr

Am 4. November 2026 überprüfte die Polizei zwischen 9 und 17 Uhr Personen in Pirmasens und Zweibrücken. Dabei registrierte sie zwei Verstöße wegen Amphetaminbesitzes und drei wegen verbotener Messer.

Foto: unsplash

Pirmasens / Zweibrücken (ost)

Am Mittwoch (4. November 2026) hat die Polizei im Rahmen eines Kontrolltags zum Waffenverbot im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) umfangreiche Personenüberprüfungen durchgeführt. Zwischen 9 Uhr und 17 Uhr standen dabei insbesondere zentrale Knotenpunkte im Fokus der Einsatzkräfte, darunter der Exerzierplatz in Pirmasens sowie der Zentrale Omnibusbahnhof (ZOB) in Zweibrücken. Der Einsatz wurde durch Kräfte des Polizeipräsidiums für Einsatz, Logistik und Technik (PP ELT) sowie durch die Ordnungsämter der Städte unterstützt. Die Bilanz des Tages: Die Einsatzkräfte deckten zwei Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz wegen des Besitzes von Amphetaminen auf. Zudem wurden drei Verstöße gegen das Waffengesetz geahndet, da Personen verbotenerweise Messer mit sich führten. Der Leiter der Polizeidirektion, Kriminaldirektor Alexander Welter, zog ein rundum positives Fazit. “Der Kontrolltag hat deutlich gezeigt, wie wichtig die sichtbare Präsenz unserer Beamtinnen und Beamten im öffentlichen Raum ist. Dass wir verbotene Waffen und Betäubungsmittel sicherstellen konnten, bestätigt die Notwendigkeit solcher gezielten Aktionen. Die enge Zusammenarbeit mit den Ordnungsbehörden stärkt nicht nur die Sicherheit im ÖPNV, sondern leistet auch einen wesentlichen Beitrag zum Sicherheitsgefühl der Menschen in unserer Region.” Auch von der Öffentlichkeit wurde die Maßnahme sehr positiv aufgenommen und als spürbarer Beitrag zur Sicherheit im Nahverkehr gewertet. |krä

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der registrierten Drogendelikte von 19.832 im Jahr 2022 auf 19.296 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 2,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 18.308 auf 17.709 zurück, die Zahl der Tatverdächtigen von 15.296 auf 15.189. Unter ihnen waren 2023 insgesamt 12.968 Männer und 2.221 Frauen; 2022 waren es 13.125 Männer und 2.171 Frauen gewesen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 3.396 auf 3.798. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Fällen die meisten Drogendelikte in Deutschland und damit rund 3,8-mal so viele wie Rheinland-Pfalz.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 19.832 19.296
Anzahl der aufgeklärten Fälle 18.308 17.709
Anzahl der Verdächtigen 15.296 15.189
Anzahl der männlichen Verdächtigen 13.125 12.968
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 2.171 2.221
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 3.396 3.798

Quelle: Bundeskriminalamt

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