Am 04.11. wurden über 1000 Personen überprüft, 17 Strafverfahren und knapp 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Unter mehr als 70 sichergestellten Gegenständen waren 27 Messer, 1 Schlagring und 2 Pfeffersprays.
Polizei Koblenz kontrolliert Waffenverbot im ÖPNV

Koblenz (ost)
Am 04.11., ein Jahr nach dem Inkrafttreten der Landesverordnung zum Verbot des Führens von Waffen und Messern in Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs, nahm das Polizeipräsidium Koblenz flächendeckende Schwerpunktkontrollen vor. An dem Einsatz beteiligten sich neben Beamtinnen und Beamten der Direktionen Koblenz, Mayen, Neuwied und Montabaur auch Angehörige der örtlichen Ordnungsbehörden sowie Kräfte der Bundespolizei und des Polizeipräsidium Einsatz, Logistik und Technik. Mit der Maßnahme sollten Fahrgäste erneut für die gesetzlichen Bestimmungen sensibilisiert und Verstöße entsprechend geahndet werden. Bei den Kontrollen wurden über 1000 Personen überprüft; insgesamt leitete man 17 Strafverfahren und knapp 30 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Über 70 Gegenstände wurden sichergestellt, darunter unter anderem 27 Messer, 1 Schlagring und 2 Pfeffersprays. Auch Betäubungsmittel wurden entdeckt und sichergestellt.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der registrierten Drogendelikte von 19.832 im Jahr 2022 auf 19.296 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 2,7 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 18.308 auf 17.709 zurück, während die Zahl der Tatverdächtigen leicht von 15.296 auf 15.189 sank. Darunter waren 2023 insgesamt 12.968 Männer und 2.221 Frauen, gegenüber 13.125 Männern und 2.171 Frauen im Vorjahr. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 3.396 auf 3.798. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 73.917 Drogendelikten die meisten Fälle in Deutschland – rund 3,8-mal so viele wie Rheinland-Pfalz.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








