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Polizei kontrolliert Vollsperrung an der B39 bei Geinsheim

Die Polizeiinspektion Neustadt an der Weinstraße hat Verstöße gegen das Durchfahrtsverbot festgestellt und Verwarngelder verhängt. Verkehrsteilnehmer werden aufgefordert, die offiziellen Umleitungsstrecken zu nutzen.

Foto: Depositphotos

Neustadt/Weinstraße (ost)

Am gestrigen Tag, dem 15.06.2026, führte die Polizeiinspektion Neustadt an der Weinstraße eine gezielte Verkehrskontrolle an der B39 bei Geinsheim durch. Aufgrund des laufenden Umbaus der östlichen Einmündung bei Geinsheim ist die Bundesstraße 39 in diesem Abschnitt vollständig gesperrt. In den vergangenen Tagen haben zahlreiche uneinsichtige Autofahrer das bestehende Durchfahrtsverbot jedoch missachtet. Um die Absperrung zu umgehen, haben sie widerrechtlich einen parallel verlaufenden Feldweg und die unbefestigten Bankette der Straße genutzt, wie Baustellenmitarbeiter und Landwirte berichteten. Dies führte nicht nur zu gefährlichen Situationen, sondern auch zu Schäden an den Grünstreifen und zur Blockade landwirtschaftlicher Wege.

Bei der gestrigen Überprüfung stellten die Beamten insgesamt 14 Verstöße fest und verhängten entsprechende Verwarngelder. Die Polizei fordert alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, die Sperrung der B39 zu respektieren und ausschließlich die offiziellen Umleitungsstrecken U14 in Richtung Neustadt und U15 in Richtung Speyer zu nutzen. Das unerlaubte Abkürzen über Feldwege ist keine Bagatelle. Es gefährdet Fußgänger, Radfahrer und den landwirtschaftlichen Verkehr. Die Polizei wird die Einhaltung der Sperrung auch in den kommenden Tagen unangekündigt überwachen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% entspricht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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