Besucher erleben Fahrradsimulator und testen Reaktionsfähigkeit im Straßenverkehr. Großes Interesse an Polizeiarbeit und Verkehrssicherheit.
Polizei Morbach informiert beim Morbacher Herbst

Morbach (ost)
Am vergangenen Sonntag, dem 27. September, besuchten viele Menschen den “Morbacher Herbst” und informierten sich am Stand der Polizeiinspektion Morbach über die Arbeit der Polizei, insbesondere zum Thema Verkehrssicherheit.
Während des verkaufsoffenen Sonntags präsentierte sich die Polizeiinspektion Morbach mit einem Streifenwagen und gewährte den Besuchern einen direkten Einblick in den polizeilichen Alltag. Besonders interessant war ein Fahrradsimulator, den das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz für die Veranstaltung bereitgestellt hatte.
Die Besucher konnten selbst den Simulator ausprobieren und verschiedene Verkehrssituationen auf dem Fahrrad erleben. Auf einem Bildschirm wurden verschiedene, teilweise unerwartete Gefahren- und Verkehrssituationen dargestellt. Es war vor allem Aufmerksamkeit und schnelle Reaktion gefragt.
Nach der Simulation wurde deutlich gezeigt, wie schnell die Reaktion erfolgte und welche Strecke während der Reaktions- und Bremsphase zurückgelegt wurde. Neben dem Reaktionsweg wurden auch Bremsweg und Anhalteweg visualisiert.
Diese praktische Erfahrung verdeutlichte, wie schnell im Straßenverkehr wertvolle Meter zurückgelegt werden, bevor ein Hindernis überhaupt wahrgenommen und das Fahrrad gestoppt werden kann.
Das Angebot stieß auf großes Interesse bei den Besuchern und wurde während des Veranstaltungstags sehr gut angenommen. Insbesondere Senioren, aber auch Kinder und Jugendliche, nutzten die Gelegenheit, ihre Reaktionsfähigkeit unter realen Bedingungen zu testen und mit den Polizeibeamten ins Gespräch zu kommen.
Die Polizeiinspektion Morbach dankt allen Besuchern für das große Interesse und die vielen interessanten Gespräche.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistiken für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigen insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% entspricht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzte 2545 und Leichtverletzte 14904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








