Ein Mann wurde nach Körperverletzung festgenommen. Bei Schulwegkontrollen wurden Verstöße gegen Kindersicherung im Auto festgestellt.
Polizeieinsätze in Trier, Aggressiver Beschuldigter festgenommen und Schulwegkontrollen durchgeführt.

Trier (ost)
Mit insgesamt 150 registrierten Vorfällen (darunter 50 Strafanzeigen und 19 Verkehrsunfälle) haben die Beamten der PI Trier ein arbeitsreiches Wochenende hinter sich.
Zu den Einsätzen gehörten unter anderem:
Trier, 28. März 2026 – In der Nacht zum Samstag, gegen 01:00 Uhr, ereignete sich am Pferdemarkt in Trier eine körperliche Auseinandersetzung, über die ein Zeuge die Polizei informierte. Bei der Ankunft der Einsatzkräfte wurde zunächst eine männliche Person am Boden liegend festgestellt, deren Rolle in dem Vorfall zunächst unklar war. Der Mann war nicht ansprechbar und sollte von der Straße entfernt werden. Plötzlich erwachte der Mann und zeigte sich sofort aggressiv. Aufgrund seines aggressiven Verhaltens musste die Person erneut zu Boden gebracht und fixiert werden. Da der Mann weiterhin äußerst aggressiv war, wurde Pfefferspray eingesetzt. Im Laufe der Ermittlungen stellte sich heraus, dass es sich bei dem Mann um den Beschuldigten einer vorherigen Körperverletzung handelte. Zuvor hatte er in einem nahegelegenen Dönerladen randaliert und traf dann auf dem Pferdemarkt auf eine Gruppe von Personen. Dort griff er eine Geschädigte an, was zu einem Handgemenge führte, bei dem auch der Zeuge verletzt wurde. Der Beschuldigte wurde in Gewahrsam genommen. Er befand sich deutlich unter Alkoholeinfluss.
Trier, 27. März 2026 – Im Rahmen von Schulwegkontrollen führte die Polizei am Freitagmorgen Kontrollen im Umfeld einer Grundschule durch. Das Ziel der Maßnahmen war es, die Sicherheit von Schulkindern im Straßenverkehr zu erhöhen. Die eingesetzten Kräfte stellten mehrere Verstöße von Eltern fest, die ihre Kinder nicht ordnungsgemäß im Auto beförderten. In einem besonders schwerwiegenden Fall wurde ein Kind völlig ungesichert transportiert. Die Polizei weist darauf hin, dass die ordnungsgemäße Sicherung von Kindern im Fahrzeug unerlässlich ist, um schwere Verletzungen bei Verkehrsunfällen zu vermeiden. Entsprechende Verstöße werden konsequent geahndet. Kinder, die nicht oder nicht richtig im Auto gesichert sind, sind bei einem Unfall erheblichen und oft lebensbedrohlichen Gefahren ausgesetzt – selbst bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die Polizei betont daher nachdrücklich: Stellen Sie sicher, dass Kinder im Auto immer alters- und größenentsprechend gesichert sind. Verwenden Sie geeignete Kindersitze und stellen Sie sicher, dass sie korrekt eingebaut und angeschnallt sind. Die Kontrollen werden auch in Zukunft fortgesetzt, um die Verkehrssicherheit insbesondere im Bereich von Schulen nachhaltig zu verbessern.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 897 Fällen oder 0.64% vertreten. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle oder 85.62%. In der Ortslage waren 9397 Unfälle innerorts (6.7%), 6632 außerorts (4.73%) und 1554 auf Autobahnen (1.11%) zu verzeichnen. Die Anzahl der Getöteten betrug 134, Schwerverletzten 2545 und Leichtverletzten 14904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








