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Polizeieinsatz in Enkirch – Festnahme nach Bedrohung

Eine Frau meldete Bedrohung durch Ex-Partner mit Schusswaffe. Spezialeinsatzkräfte nahmen den Verdächtigen fest, keine Gefahr für Unbeteiligte.

Foto: Depositphotos

Enkirch (ost)

Heute Mittag, am 21. Februar, hat eine 34-jährige Frau aus der Eifel der Polizei gemeldet, dass ihr Ex-Partner sie und andere Familienmitglieder bedroht und eine Schusswaffe besitzt. Der 36-jährige Mann hat gedroht, mit einer Schusswaffe auf einer Familienfeier, die heute Abend geplant ist, zu erscheinen und dort Menschen zu töten.

Seitdem hat die Polizei nach dem Verdächtigen gesucht. Gegen 20:30 Uhr wurde er in Enkirch in einer Wohnung von Spezialeinsatzkräften festgenommen.

Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Unbeteiligte.

Die Untersuchungen sind noch im Gange.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl der Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 Männer und 9 Frauen im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 Männer und 14 Frauen waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 470 Fällen die höchste Anzahl an Morden in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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