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Polizeieinsatz in Vorort von Bad Kreuznach

Eine 49-Jährige soll von ihrem 51-jährigen Lebensgefährten gewürgt und mit dem Tod bedroht worden sein. Gegen ihn lag ein Auslieferungshaftbefehl vor, er wurde festgenommen.

Foto: Depositphotos

Bad Kreuznach (ost)

Heute Abend gegen 17:30 Uhr rückte die Polizei wegen häuslicher Gewalt in einen Vorort von Bad Kreuznach aus. Eine 49 Jahre alte Frau hatte über den Notruf gemeldet, dass ihr Lebensgefährte sie gewürgt habe. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf beide Beteiligten und separierten sie. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge soll der 51-Jährige seine Lebensgefährtin während eines Streits mehrfach mit beiden Händen am Hals gewürgt und ihr mit dem Tod gedroht haben. Die Frau zog sich Verletzungen im Halsbereich zu und wurde für weitere medizinische Untersuchungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei nahm eine Spurensicherung vor und eröffnete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung sowie der Bedrohung.

Bei der Überprüfung des 51-Jährigen wurde bekannt, dass ein Auslieferungshaftbefehl gegen ihn bestand. In der Folge nahmen die Einsatzkräfte ihn fest. Er soll zeitnah einem Richter vorgeführt werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023

In Rheinland-Pfalz sank die Zahl der erfassten Mordfälle von 68 im Jahr 2022 auf 56 im Jahr 2023, ein Rückgang um rund 17,6 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle ging von 67 auf 56 zurück. 2022 wurden 80 Tatverdächtige erfasst, darunter 71 Männer, 9 Frauen und 34 Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. 2023 waren es 68 Tatverdächtige, darunter 54 Männer, 14 Frauen und 26 Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 470 Fällen bundesweit die meisten Mordfälle und damit rund 8,4-mal so viele wie Rheinland-Pfalz. Dieser Vergleich bezieht sich auf absolute Fallzahlen, nicht auf die Bevölkerungsgröße.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 68 56
Anzahl der aufgeklärten Fälle 67 56
Anzahl der Verdächtigen 80 68
Anzahl der männlichen Verdächtigen 71 54
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 9 14
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 34 26

Quelle: Bundeskriminalamt

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