Die Ermittlungsgruppe „Szene“ kontrolliert Personen im Zusammenhang mit Betäubungsmittelkriminalität. Über 800 Personen wurden bereits kontrolliert und über 100 Strafanzeigen aufgenommen.
Polizeikontrollen in Mainzer Innenstadt

Mainz (ost)
Wie bereits mehrfach erwähnt, führt die Ermittlungsgruppe „Szene“ der Kriminaldirektion und der Polizeidirektion Mainz weiterhin Einsätze in der Mainzer Innenstadt durch, insbesondere in der Nähe der Kaiserstraße, des Bahnhofs und des Bleichenviertels. Dabei werden regelmäßig Personen kontrolliert, die möglicherweise mit Drogenkriminalität in Verbindung stehen.
In dieser Saison wurden bereits über 800 Personen kontrolliert und durchsucht. Die Ermittlungsgruppe erhält dabei regelmäßig Unterstützung von der Einsatzhundertschaft des Polizeipräsidiums Einsatz, Logistik und Technik.
Bislang wurden im Rahmen der Kontrollen über 100 Strafanzeigen aufgenommen, hauptsächlich wegen des Handels mit Cannabis. Darüber hinaus wurden auch andere Drogen wie Kokain, Amphetamin oder Ecstasy gefunden und beschlagnahmt.
Bisher wurden über 200 Platzverweise ausgesprochen und 16 mehrmonatige Aufenthalts- und Betretungsverbote verhängt.
Auch heute werden umfangreiche Kontrollmaßnahmen in der Kaiserstraße, im Bleichenviertel, am Bahnhof und an den Bonifaziustürmen durchgeführt.
In der Vergangenheit erhielt die Polizei zahlreiche Videos, Bilder und Hinweise von der Bevölkerung und den Anwohnern. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich für diese Unterstützung. Jeder Hinweis wird an das entsprechende Fachkommissariat weitergeleitet und hat bereits zu erfolgreichen Ermittlungen geführt. Die Polizei bittet daher die Bevölkerung, die Ermittlungen weiterhin durch Hinweise zu unterstützen.
Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06131/65-33999 an die Kriminalpolizei Mainz zu wenden oder eine E-Mail an kdmainz.egszene@polizei.rlp.de zu senden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle erfasst, während es im Jahr 2023 19296 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle betrug 18308 im Jahr 2022 und 17709 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen sank ebenfalls von 15296 im Jahr 2022 auf 15189 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 13125 männlich, 2171 weiblich und 3396 nicht-deutsch im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 12968 männliche, 2221 weibliche und 3798 nicht-deutsche Verdächtige gab. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








