Fallzahlen sinken, Aufklärungsquote steigt: Polizeiarbeit erfolgreich
Polizeiliche Kriminalstatistik 2025 der Polizeiinspektion Schweich

Schweich (ost)
Die Polizeiinspektion Schweich präsentierte die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2025. Insgesamt wurden im letzten Jahr 1.422 Straftaten abgeschlossen bearbeitet. Dies bedeutet, dass die Zahl der registrierten Straftaten im Vergleich zum Vorjahr erneut leicht gesunken ist (2024: 1.454 Fälle). Die Statistik bestätigt somit insgesamt eine stabile Sicherheitslage im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Schweich, die etwa 65.000 Einwohner auf einer Fläche von etwa 330 Quadratkilometern umfasst.
Hohe Aufklärungsquote als Anzeichen für engagierte Polizeiarbeit
Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Aufklärungsquote: Diese liegt im Jahr 2025 bei 73,1 Prozent und ist im Vergleich zum Vorjahr (66,4 Prozent) deutlich gestiegen. Die Polizeiinspektion Schweich bleibt damit weiterhin auf einem sehr hohen Niveau. Die hohe Aufklärungsquote zeigt das Engagement und die professionelle Arbeit der Polizeibeamten sowie die gute Zusammenarbeit mit den kommunalen Netzwerkpartnern. Ein wichtiger Faktor ist auch das vertrauensvolle Verhältnis zur Bevölkerung. Hinweise aus der Bürgerschaft, Gespräche vor Ort und eine enge Kooperation mit Institutionen und Kommunen tragen einen wichtigen Beitrag zur erfolgreichen Kriminalitätsbekämpfung bei.
Gewaltverbrechen: Hohe Aufklärungsquote
Im Bereich der sogenannten Gewaltdelikte – dazu gehören unter anderem Körperverletzungen, Bedrohungen oder Nötigungen – wurden 484 Fälle registriert (Vorjahr: 447). Die Aufklärungsquote in diesem Deliktsbereich liegt bei sehr hohen 94,4 Prozent. Diese Quote erklärt sich unter anderem dadurch, dass zwischen Tätern und Opfern oft persönliche Beziehungen bestehen oder Verdächtige bereits im Rahmen des polizeilichen Ersteinsatzes ermittelt werden können. Als begünstigende Faktoren für derartige Straftaten werden oft Alkohol- oder Drogenkonsum sowie gruppendynamische Prozesse festgestellt.
Rückgang der Diebstahlsdelikte
Im Bereich der Eigentumskriminalität zeigt sich eine positive Entwicklung. Die Fallzahlen bei Diebstählen ohne erschwerende Umstände sind im Jahr 2025 auf 232 Fälle gesunken. Auch Diebstähle unter erschwerenden Umständen sind mit 67 Fällen erneut zurückgegangen. Damit setzt sich der rückläufige Trend der vergangenen Jahre fort.
Sachbeschädigungen auf niedrigstem Stand im Vergleich der letzten fünf Jahre
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 192 Fälle von Sachbeschädigungen registriert. Dies ist der niedrigste Wert im Vergleich der letzten fünf Jahre. Gleichzeitig konnte die Aufklärungsquote in diesem Bereich auf 34,9 Prozent gesteigert werden (Vorjahr: 25,9 Prozent).
Tatverdächtigenstruktur
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 791 Tatverdächtige ermittelt, davon 597 männliche und 194 weibliche Personen. Der Großteil der Tatverdächtigen sind Erwachsene (622 Personen). Darüber hinaus wurden 33 Kinder, 94 Jugendliche und 42 Heranwachsende als Tatverdächtige registriert.
Besonderheiten im Dienstgebiet
Nicht in der Polizeilichen Kriminalstatistik enthalten sind unter anderem Todesermittlungen sowie Vermisstenfälle. Aufgrund mehrerer im Dienstbezirk ansässiger Jugendhilfeeinrichtungen kommt es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Schweich vergleichsweise häufig zu Vermisstenmeldungen mit jugendlichen Personen. Insgesamt wurden im Jahr 2025 in diesem Zusammenhang 510 Vermisstenmeldungen bearbeitet.
Gemeinsamer Beitrag zur Sicherheit
Die Polizeiinspektion Schweich bewertet die aktuelle Entwicklung insgesamt positiv. Die rückläufigen Fallzahlen sowie die erneut gestiegene Aufklärungsquote zeigen, dass die intensive polizeiliche Arbeit und die enge Zusammenarbeit mit Kommunen, Institutionen und der Bevölkerung Wirkung zeigen. Die Polizei bedankt sich ausdrücklich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die durch Hinweise, Aufmerksamkeit und Kooperation zur Aufklärung von Straftaten beitragen und damit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit in der Region leisten.
Quelle: Presseportal








