Die Polizei in Bad Ems verzeichnete nur vereinzelte Einsätze in der Silvesternacht, war aber durch Verkehrsvorfälle stark beschäftigt.
Positive Bilanz nach Jahreswechsel in Bad Ems

Bad Ems (ost)
In der Nacht vom 31.12.2025 auf den 01.01.2026 gab es nur vereinzelte Einsätze im örtlichen Dienstgebiet, die für diese Silvesternacht erwartet wurden. Trotzdem waren die Polizeikräfte die ganze Nacht über mit einer Vielzahl von Verkehrsvorfällen beschäftigt. Zu den herausragenden Ereignissen gehören:
Um 18:50 Uhr am 31.12.2025 fuhr eine 37-jährige Autofahrerin auf der winterglatten Landesstraße 330 zwischen Welschneudorf und Hömberg in Richtung Nassau. In einer Rechtskurve kam sie von der Fahrbahn ab und landete in der Böschung. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass sie Sommerreifen am Auto hatte. Deshalb wurde ein entsprechendes Bußgeldverfahren eingeleitet.
Um 02:35 Uhr am 01.01.2026 fuhr ein 59-jähriger Autofahrer auf der Bundesstraße 260 zwischen Bad Ems und Nassau in Richtung Nassau. In einer Linkskurve geriet sein Auto auf der winterglatten Fahrbahn nach rechts und kollidierte mit der Leitplanke.
Auf dem Weg zu dem genannten Verkehrsunfall bemerkte die eingesetzte Polizeistreife gegen 02:30 Uhr auf der Bundesstraße 260 am Ortsausgang von Bad Ems einen 77-jährigen Radfahrer, der unsicher fuhr. Daher wurde er kontrolliert, bei der eine Alkoholisierung von 1,49 Promille festgestellt wurde. Es folgte eine Blutentnahme und die Einleitung eines Strafverfahrens. Da der Beschuldigte keinen Führerschein mehr hatte, wurde keiner beschlagnahmt.
Um 05:20 Uhr am 01.01.2026 kam eine 46-jährige Autofahrerin an derselben Unfallstelle wie beim vorherigen Unfall um 02:35 Uhr auf winterglatter Fahrbahn nach rechts von der Straße ab und beschädigte ihr Auto am Bordstein. Bei allen Verkehrsunfällen handelte es sich nur um Sachschäden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Rheinland-Pfalz insgesamt 140161 Verkehrsunfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0.64% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009 Fälle, was 85.62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6.7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4.73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1.11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








