Bei sommerlichen Temperaturen zog der Nürburgring auch am Pfingstwochenende unzählige Motorsportbegeisterte an. Insgesamt wurden 16 Verkehrsunfälle aufgenommen, davon 9 mit Sachschaden und 6 mit Personenschäden.
Quiddelbach: Rennwochenende am Nürburgring

Nürburgring (ost)
Bei sonnigem Wetter lockte der Nürburgring auch am Pfingstwochenende zahlreiche Motorsportfans und Streckenbegeisterte in die Region.
Insgesamt wurden von der Polizei Adenau an diesem Wochenende 16 Verkehrsunfälle registriert. In 9 Fällen handelte es sich um Unfälle mit Sachschaden. Bei 6 Unfällen gab es Personenschäden. Zum Glück wurden die Unfallbeteiligten nicht schwer verletzt. In einem Fall verließ einer der Beteiligten unerlaubt die Unfallstelle. Die Ermittlungen dazu sind noch im Gange.
Obwohl die meisten Besucher des Rings die geltenden Verkehrsregeln befolgten, wurden auch an diesem Wochenende vereinzelt Verkehrsteilnehmer entdeckt, die sich nicht korrekt im Straßenverkehr verhielten.
Deshalb mussten mehrere Bußgeldanzeigen wegen Lärmerzeugung und Erlöschen der Betriebserlaubnis erstellt werden. Außerdem wurden mehrere Platzverweise ausgesprochen.
In einem Fall kam es zu einem illegalen Autorennen zwischen zwei Autos. Ein Fahrzeug wurde nach einem Hinweis von einer Streife angehalten. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde das Fahrzeug eingezogen und der Führerschein beschlagnahmt.
Die Verkehrsdirektion Koblenz führte am Wochenende zwei Geschwindigkeitsmessungen durch. Auf der B 257 in Quiddelbach wurden insgesamt 50 Fahrzeuge festgestellt, die die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhielten. Auf der B 258 in Meuspath wurden 285 Verstöße gezählt.
Einige der verantwortlichen Verkehrsteilnehmer müssen hier mit hohen Geldstrafen und Fahrverboten rechnen.
Die Polizei Adenau kündigt weiterhin an, die Raser/Poser-Szene im Auge zu behalten, Verkehrskontrollen und Geschwindigkeitsmessungen durchzuführen und Verstöße konsequent zu bestrafen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 140.161 Verkehrsunfälle in Rheinland-Pfalz. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% der Gesamtzahl entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% der Gesamtzahl ausmacht. Innerorts gab es 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). 134 Menschen verloren ihr Leben, 2.545 wurden schwer verletzt und 14.904 erlitten leichte Verletzungen.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








