Ein Mann wurde mit einer schweren Stichverletzung aufgefunden. Er hat keine Erinnerung an den Vorfall und die Polizei sucht nach Zeugen.
Rätselhafter Messerangriff in Schifferstadt

Schifferstadt (ost)
Früh am Dienstagmorgen (14.07.2026), um 2:15 Uhr, entdeckte man in der Burgstraße einen 31-jährigen Mann mit einer schweren Stichverletzung am Unterarm. Eine Freundin des Mannes hörte zuvor Schreie aus der Kirchenstraße und sah den Verletzten kurzzeitig mit vier unbekannten Männern. Diese rannten weg, während die Frau Verbandsmaterial holte. Der verletzte Mann war betrunken und unter dem Einfluss von Cannabis und kann sich nicht an den Vorfall erinnern. Der Vorfall wirft Fragen auf. Obwohl die Wunde stark blutete, wurden weder am Fundort noch an der Kleidung des Mannes Blutspuren gefunden. Eine Suche nach den Unbekannten und dem Tatort war erfolglos. Der Mann wird im Krankenhaus behandelt. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zu den vier flüchtigen Männern oder dem Tatort haben, sich mit der Polizeiinspektion Schifferstadt unter der Telefonnummer 06235 495-0 oder per E-Mail pischifferstadt@polizei.rlp.de in Verbindung zu setzen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, von denen 67 gelöst wurden. Es gab insgesamt 80 Verdächtige, darunter 71 Männer und 9 Frauen. 34 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 wurden 56 Fälle von Mord gemeldet, von denen alle 56 gelöst wurden. Es gab insgesamt 68 Verdächtige, darunter 54 Männer und 14 Frauen. 26 der Verdächtigen waren nicht deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








