Ein 18-jähriger Fahrer wurde nach dem Abbrennen von Feuerwerkskörpern identifiziert. Die Polizei prüft weitere ähnliche Vorfälle in der Umgebung.
Ramstein-Miesenbach: Knallgeräusche aus fahrendem PKW

Ramstein-Miesenbach (ost)
Ein Zeuge informierte am Montag, dem 21.09.2026, die Polizeiinspektion Landstuhl darüber, dass er laute Knallgeräusche aus einem vorbeifahrenden Fahrzeug gehört hatte.
Bei der sofortigen Fahndung wurde das genannte Fahrzeug auf einem Feldweg zwischen Weltersbach und Ramstein-Miesenbach entdeckt und einer Verkehrskontrolle unterzogen.
Der 18-jährige Fahrer aus der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau bestritt vor Ort jegliche Beteiligung an den Vorfällen.
Die Beweislage sprach jedoch gegen ihn: Der Zeuge hatte den Vorfall gefilmt und das Videomaterial den Beamten übergeben. Durch die Auswertung der Aufnahmen konnte der Fahrer eindeutig identifiziert werden.
Erste Untersuchungen ergaben zudem, dass es sich bei den Knallgeräuschen wahrscheinlich um das Zünden von Feuerwerkskörpern handelte.
Während des gesamten polizeilichen Einsatzes zeigte sich der Mann uneinsichtig und verweigerte die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften.
Er wird nun einem entsprechenden Verfahren unterzogen. Aufgrund ähnlicher Vorfälle in der näheren Umgebung in der jüngsten Vergangenheit prüft die Polizei Landstuhl derzeit, ob der Mann auch für diese Taten verantwortlich ist.
Über einen möglicherweise entstandenen Schaden kann derzeit keine genaue Aussage getroffen werden.
Verdächtige Beobachtungen oder Wahrnehmungen, die im Zusammenhang mit der Tat stehen könnten, nimmt die Polizeiinspektion Landstuhl unter der Telefonnummer 0631 369 14399 entgegen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle von Mord registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl der registrierten Fälle. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 Verdächtigen im Jahr 2022 auf 68 Verdächtige im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








