Ein Mann verhielt sich auffällig, leistete Widerstand und griff einen Polizeibeamten gewaltsam an. Der Täter wurde festgenommen und Ermittlungsverfahren wurden eingeleitet.
Randalierer greift Polizei am Hauptbahnhof Mainz an

Mainz (ost)
Am 30. Januar 2026 gegen 18:00 Uhr sprach ein Mann eine Streife der Bundespolizei am Hauptbahnhof Mainz an und gab an, dass sich auf dem Vorplatz eine männliche Person auffällig verhielt, laut schreiend und mit einer Winterjacke um sich schlagend. Sofort begab sich die Streife zum Einsatzort, wo sie den 37-jährigen Deutschen antraf. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um denselben Mann handelte, der bereits einige Stunden zuvor in einer Bäckerei im Hauptbahnhof negativ aufgefallen war und bereits einen Platzverweis für den gesamten Bahnhof erhalten hatte. Anschließend versuchte der 37-Jährige, den polizeilichen Maßnahmen durch Weglaufen zu entkommen und musste daraufhin am Arm festgehalten werden. Es kam zu einem Gerangel, bei dem der Mann einen Polizeibeamten gewaltsam wegstieß. Erst nach mehrfacher Androhung des Einsatzes des Distanzelektroimpulsgeräts (DEIG), umgangssprachlich Taser genannt, folgte der Mann den Anweisungen der Polizei und wurde gefesselt.
Die hinzugerufene Landespolizei traf am Einsatzort ein und wollte erneut einen Platzverweis für den gesamten Bahnhofsbereich aussprechen, als der 37-Jährige plötzlich einem Polizeibeamten gegen das Bein spuckte und sie beleidigte. Daraufhin wurde der Mann in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle gebracht. Der eingesetzte Bundespolizist wurde leicht verletzt, blieb jedoch weiterhin dienstfähig. Gegen den 37-jährigen Deutschen wurden Ermittlungsverfahren wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung eingeleitet.
Quelle: Presseportal








