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Ransbach-Baumbach: Feuerwehreinsatz in Langenhahn

Mehrere Spezialkräfte und Experten im Einsatz nach Gasaustritt aus Flüssiggastank. Zwei Personen behandelt und ins Krankenhaus gebracht.

Bildquelle: Christoph Wenzel, FF Langenhahn
Foto: Presseportal.de

Langenhahn (ost)

Am Dienstag, dem 02.06.2026 um 16:34 Uhr wurden die Feuerwehren aus Langenhahn, Bellingen, Enspel und Stockum-Püschen zu einem Gasgeruch in Langenhahn alarmiert. Die Einsatzkräfte vor Ort entdeckten einen Gasaustritt aus einem unterirdischen Flüssiggastank. Aufgrund der Situation wurden zusätzliche Spezialkräfte hinzugezogen, darunter die Gefahrstoffzüge aus Rennerod, Ransbach-Baumbach und Höhr-Grenzhausen sowie der DRK-Ortsverein Westerburg.

Zusätzlich wurden die Führungsstaffel der Feuerwehr der VG Westerburg, der organisatorische Leiter und der Leitende Notarzt des Landkreises zur Unterstützung gerufen.

Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurden die B255 und die L304 in Langenhahn für den Verkehr gesperrt. Einige Anwohner in der Nähe des Gastanks mussten evakuiert werden und fanden vorübergehend bei Freunden Unterschlupf. Nach umfangreichen Messungen konnten sie später zurückkehren.

Da das Leck nicht abgedichtet werden konnte, musste der Restinhalt des Tanks abgepumpt werden. Ein Spezialunternehmen wurde hinzugezogen, um den Tank zu leeren. Um den Gasaustritt zu verringern, wurde der Domdeckel des Tanks mit Wasser geflutet.

Während des Einsatzes wurde Kontakt zur TUIS (Transport-Unfall-Informations- und Hilfeleistungssystem) hergestellt. TUIS ist ein freiwilliges Hilfesystem der chemischen Industrie, dem rund 130 Werke und Werkfeuerwehren angehören. Die Experten unterstützten vor Ort telefonisch mit ihrem Fachwissen.

Zwei Personen mussten vor Ort medizinisch versorgt und zur Beobachtung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht werden. Sie konnten das Krankenhaus mittlerweile verlassen. Der Einsatz der Feuerwehren endete gegen 00:30 Uhr, zu diesem Zeitpunkt wurden auch die Straßensperrungen aufgehoben. Die Ursache des Gastank-Lecks ist noch unklar.

Quelle: Presseportal

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