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Rasen ist kein Kavaliersdelikt: Ergebnis der Kontrollwoche Speed 2026

Mehr als 5000 Geschwindigkeitsverstöße in einer Woche: ROADPOL-Kontrollwoche Speed zeigt drastische Zahlen und fordert zur Prävention auf.

Zwei Polizeibeamte bei einer Verkehrskontrolle
Foto: Presseportal.de

Trier (ost)

Mehr als 5000 Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzung wurden in einer Woche festgestellt: Dies ist das Ergebnis der diesjährigen ROADPOL-Kontrollwoche Speed im Polizeipräsidium Trier. Vom 13. bis 19. April lag der Schwerpunkt der Behörden in ganz Europa auf Geschwindigkeitskontrollen im Straßenverkehr. Den Höhepunkt erreichte die Kontrollwoche mit einem „Speedmarathon“ am Mittwoch, den 15. April.

Im Polizeipräsidium Trier wurden während der vergangenen Woche insgesamt 5.013 Verstöße durch Blitzer, mobile Geschwindigkeitskontrollen und Lasermessgeräte festgestellt. In 31 Fällen führten die gemessenen Geschwindigkeitsüberschreitungen zu einem Fahrverbot. Allein während des Blitzmarathons am Mittwoch wurden 2.271 Verstöße und 14 Fahrverbote durch Messanlagen und Polizeikräfte festgestellt.

Das Hauptziel der europaweiten Kontrollwoche liegt nicht nur darin, eine hohe Anzahl von Geschwindigkeitsverstößen zu ahnden, sondern vor allem in der Prävention und der Sichtbarmachung überhöhter Geschwindigkeit als Unfallursache. Im vergangenen Jahr führten nicht angepasste Geschwindigkeiten von Autofahrern im Polizeipräsidium Trier zu insgesamt 1.837 Verkehrsunfällen. Bei 637 dieser Unfälle wurden Menschen verletzt, in 14 Fällen kam es sogar zu Todesfällen. Unfälle aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit (d. h. zu schnelles Fahren oder fehlende Anpassung an Wetter, Straßenverhältnisse oder Fähigkeiten) machen damit knapp 8 Prozent aller Verkehrsunfälle in der Region Trier aus.

Die Polizei appelliert daher an alle Autofahrerinnen und Autofahrer: Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit. Seien Sie nicht dafür verantwortlich, dass jemand nicht sicher nach Hause kommt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon waren 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5.625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. In der Ortslage innerorts gab es 9.397 Unfälle, was 6,7% entspricht, außerorts (ohne Autobahnen) wurden 6.632 Unfälle verzeichnet, was 4,73% entspricht, und auf Autobahnen ereigneten sich 1.554 Unfälle, was 1,11% entspricht. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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