Ein 18-jähriger Mann wurde im Volkspark überfallen und zusammengeschlagen. Die Polizei bittet dringend um Zeugenaussagen.
Raub im Mainzer Volkspark – Polizei sucht Zeugen

Mainz (ost)
Am Samstag, dem 23.05.2026, ereignete sich gegen 23:30 Uhr ein Raubüberfall im Bereich des Mainzer Volksparks.
Ein junger Mann im Alter von 18 Jahren besuchte eine Feier in der Nähe der öffentlichen Toiletten im Volkspark. Später am Abend erschien er mit sichtbaren Gesichtsverletzungen bei der Gastgeberin. Zu diesem Zeitpunkt gab der Geschädigte an, von mehreren Personen angegriffen worden zu sein und sein Mobiltelefon sei verschwunden.
Im Laufe der Nacht verschlechterte sich das Gedächtnis des 18-Jährigen zunehmend. Aufgrund einer Gehirnerschütterung und Amnesie musste er zur weiteren Behandlung in ein Mainzer Krankenhaus gebracht werden.
Das Mobiltelefon des Opfers wurde später in einem Gebüsch in der Straße „Unterer Michelsberg“ gefunden. Es ist möglich, dass es von den Tätern gestohlen wurde.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet dringend um Zeugenhinweise. Personen, die am Samstagabend zwischen 23:30 Uhr und 02:15 Uhr im Bereich des Volksparks oder „Unterer Michelsberg“ verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder Informationen zu den Tätern haben, werden gebeten, sich zu melden.
Zeugen können sich beim Gemeinsamen Sachgebiet Jugend unter der Telefonnummer 06131/5861044 melden oder Hinweise per E-Mail an pdmainz.hdr@polizei.rlp.de senden.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die meisten Verdächtigen männlich waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 waren. Die Anzahl der aufgeklärten Fälle entspricht jeweils der Gesamtzahl. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls gesunken, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren im Jahr 2022 71 männlich, 9 weiblich und 34 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 waren es 54 männliche, 14 weibliche und 26 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








