Die Kriminalpolizei sucht nach zwei unbekannten Tatverdächtigen, die einer 68-Jährigen die Handtasche entrissen haben.
Raub in Annweiler am Trifels

Annweiler am Trifels (ost)
Nach einem Überfall am Dienstagmittag (20. Januar) auf eine 68-jährige Frau in Annweiler am Trifels sucht die Polizei nach zwei bisher unbekannten Verdächtigen.
Den bisherigen Untersuchungen zufolge befand sich die Frau gegen 12:00 Uhr zu Fuß in der Wassergasse am Museum, als sie von zwei unbekannten Männern angegriffen wurde. Die beiden Männer kamen von hinten auf die Frau zu, raubten ihr die Handtasche und flüchteten dann mit der Beute vom Tatort. Die Frau blieb bei dem Angriff unverletzt.
Die beiden Männer können wie folgt beschrieben werden:
Verdächtiger 1:
Etwa 190 cm groß, helle Haut, trug einen schwarzen Kapuzenpullover, eine schwarze Baseballkappe und Turnschuhe. Das Gesicht war mit einem Schal bedeckt.
Verdächtiger 2:
Ca. 180 cm groß, dunklere Haut, ebenfalls mit einem schwarzen Kapuzenpullover, einer schwarzen Baseballkappe und Turnschuhen bekleidet. Auch der zweite Verdächtige hatte sein Gesicht mit einem Schal bedeckt.
Während der Flucht kam es zu einem bemerkenswerten Vorfall. Die beiden Täter liefen von der Wassergasse auf die Hauptstraße, wobei einer von ihnen fast von einem roten Auto erfasst wurde. Der Fahrer des Fahrzeugs wird nun als wichtiger Zeuge betrachtet, da er möglicherweise Beobachtungen gemacht hat, die zur Klärung des Vorfalls beitragen könnten. Er wird daher gebeten, sich umgehend mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Zusätzlich werden Zeugen, die Informationen zu den Unbekannten geben können oder den Vorfall beobachtet haben, gebeten, sich unter der Rufnummer 06341-287-0 oder per E-Mail an KILandau.K43@polizei.rlp.de zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Mordraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 68 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 56 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle entspricht der Anzahl der registrierten Fälle in beiden Jahren. Die Anzahl der Verdächtigen ist ebenfalls rückläufig, von 80 im Jahr 2022 auf 68 im Jahr 2023. Von den Verdächtigen waren 71 männlich und 9 weiblich im Jahr 2022, während es im Jahr 2023 54 männliche und 14 weibliche Verdächtige gab. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging ebenfalls von 34 im Jahr 2022 auf 26 im Jahr 2023 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 68 | 56 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 67 | 56 |
| Anzahl der Verdächtigen | 80 | 68 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 71 | 54 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 9 | 14 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 34 | 26 |
Quelle: Bundeskriminalamt








