Zwei 20-Jährige wurden als Tatverdächtige identifiziert und ihre Wohnungen durchsucht. Beweismittel wurden sichergestellt, einer leistete Widerstand und beleidigte die Polizei.
Raubüberfall auf 52-Jährige: Tatverdächtige ermittelt

Kaiserslautern (ost)
Nach dem Überfall auf eine 52-jährige Frau am Samstag, dem 25. Juli 2026 (siehe: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117679/6321394), sind zwei 20-jährige Männer ins Visier der Ermittler geraten. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurden Durchsuchungsbeschlüsse von einem Richter erlassen, die am Dienstag durchgeführt wurden. In Zusammenarbeit mit Einsatzkräften des Polizeipräsidiums für Einsatz, Logistik und Technik wurden von Beamten des Hauses des Jugendrechts und der beiden Stadtinspektionen gleichzeitig mehrere Objekte in Kaiserslautern und Otterberg durchsucht.
Die Polizeibeamten sicherten umfangreiche Beweismittel, von denen einige mutmaßlich aus anderen Straftaten stammen. Zudem wurden in einer Wohnung Betäubungsmittel entdeckt. Während der Durchsuchung leistete einer der Männer Widerstand und beleidigte die Einsatzkräfte.
Neben dem laufenden Verfahren wegen des Verdachts auf Raub erwarten die Verdächtigen nun Anzeigen wegen Widerstands, Beleidigung, Diebstahls und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Rheinland-Pfalz stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 1161 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 1304 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 803 auf 867. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 1052 auf 1122, wobei die meisten männlichen Verdächtigen waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 1.161 | 1.304 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 803 | 867 |
| Anzahl der Verdächtigen | 1.052 | 1.122 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 951 | 1.015 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 101 | 107 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 375 | 457 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Rheinland-Pfalz für 2022/2023
Die Drogenraten in Rheinland-Pfalz zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 19832 Fälle registriert, wovon 18308 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 15296, wobei 13125 männliche und 2171 weibliche Verdächtige waren. 3396 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der registrierten Fälle auf 19296, wobei 17709 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 15189, davon 12968 männliche und 2221 weibliche Verdächtige. 3798 Verdächtige waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 19.832 | 19.296 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 18.308 | 17.709 |
| Anzahl der Verdächtigen | 15.296 | 15.189 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 13.125 | 12.968 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 2.171 | 2.221 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 3.396 | 3.798 |
Quelle: Bundeskriminalamt








