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Rhein-Pfalz-Kreis: Kontrolltage „2 Wheelers“ bei ROADPOL

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz beteiligte sich erstmals an den ROADPOL-Kontrolltagen „2 Wheelers“ im Juni 2025. Verkehrskontrollen sind zentral für die Sicherheit im Straßenverkehr und dienen der Senkung von Unfallzahlen.

Foto: Depositphotos

Präsidialbereich (ost)

Vom 01.06.2025 bis zum 07.06.2025 hat das Polizeipräsidium Rheinpfalz an den ROADPOL-Kontrolltagen „2 Wheelers“ teilgenommen. Die ROADPOL-Aktionstage wurden erstmals 2025 durchgeführt und umfassten neben Motorrädern auch Fahrräder, Pedelecs und E-Scooter.

Die Überwachung des Verkehrs durch Verkehrskontrollen ist eine wichtige Aufgabe der Polizei. Diese Kontrollen sind entscheidend für die Verkehrssicherheit und finden daher das ganze Jahr über statt. Eine Analyse der Verkehrsunfallzahlen im Polizeipräsidium Rheinpfalz zeigt die Notwendigkeit von Kontrollmaßnahmen zur Reduzierung der Unfallzahlen, insbesondere der Unfälle mit Personenschäden.

Obwohl die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle im Jahr 2025 leicht angestiegen ist (0,7%), verzeichneten Unfälle mit Beteiligung von Fahrrad-/Pedelecfahrenden (3,7%), motorisierten Zweiradfahrenden (2,8%) und Elektrokleinstfahrzeugen (87,9%) deutlich größere Zuwächse. Insgesamt wurden 1.128 Fahrrad-/Pedelecfahrende, 384 motorisierte Zweiradfahrende und 186 Elektrokleinstfahrzeugfahrende verletzt, davon 9 tödlich (ebenso viele wie im Vorjahr).

Während des Kontrollzeitraums wurden insgesamt 1.008 Fahrzeuge (186 motorisierte Zweiräder, 319 Fahrräder inklusive E-Bikes und Pedelecs, 503 Scooter) überprüft. Dabei wurden 305 Verstöße festgestellt.

Die Kontrollen sind Teil der länderübergreifenden Verkehrsüberwachungsaktion „2 Wheelers“ des ROADPOL-Netzwerks. „Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!“ – so lautet der Slogan von ROADPOL, dem europäischen Polizeinetzwerk, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Zahl der Verkehrsunfallopfer deutlich zu reduzieren. ROADPOL koordiniert europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Verkehrsvorschriften. Im Rahmen dieses Kontrollverbunds werden das ganze Jahr über verkehrspolizeiliche Schwerpunktkontrollen durchgeführt. Weitere Informationen sind unter www.roadpol.eu verfügbar.

Das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit Hauptsitz in Ludwigshafen am Rhein ist verantwortlich für die Sicherheit von fast einer Million Menschen. Der Zuständigkeitsbereich der Behörde mit etwa 2.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfasst auf rund 2.400 Quadratkilometern die gesamte Vorder- und Südpfalz mit dem Rhein-Pfalz-Kreis, den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße sowie den kreisfreien Städten Frankenthal (Pfalz), Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt a.d.W. und Speyer.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Unfälle oder 4,01% aus. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel sind mit 897 Fällen oder 0,64% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle sind übrige Sachschadensunfälle mit 120009 Fällen oder 85,62%. Innerorts ereigneten sich 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Todesfälle, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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