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Rhein-Pfalz-Kreis: Kontrollwoche „Sicherheitsgurt“ durch Polizei Rheinpfalz

Polizeipräsidium Rheinpfalz beteiligte sich an europaweiter Kontrollwoche mit Fokus auf Sicherheitsgurt. 227 Gurtpflichtverstöße festgestellt und geahndet.

Foto: unsplash

Ludwigshafen (ost)

Die Polizeidirektion Rheinpfalz beteiligte sich auch in diesem Jahr an der europaweiten Kontrollwoche mit dem diesjährigen Schwerpunkt: Sicherheitsgurt. Zwischen dem 9. und 15. März 2026 fanden daher vermehrt Schwerpunktkontrollen zu diesem Thema in der Vorder- und Südpfalz statt.

Neben der Steigerung der allgemeinen Verkehrssicherheit durch die Kontrollen wurden auch die Risiken des Fahrens ohne Sicherheitsgurt erneut ins öffentliche Bewusstsein gerückt. Da das Nichttragen oder falsche Anlegen des Sicherheitsgurts nach wie vor zu schwersten Verletzungen bei Verkehrsunfällen führt, sind insbesondere Kinder als Mitfahrende in Kraftfahrzeugen darauf angewiesen, dass Fahrzeugführer sich ihrer Verantwortung bewusst sind und für eine ordnungsgemäße Sicherung sorgen.

In der vergangenen Woche wurden insgesamt 972 Fahrzeuge von der Polizei kontrolliert. Dabei wurden 227 Verstöße gegen die Gurtpflicht festgestellt und entsprechend geahndet.

Zusätzlich wurden im Rahmen der Kontrollen auch Hinweise auf klassische Straftaten erfasst. Es wurden fünf Verstöße im Zusammenhang mit illegalem Aufenthalt oder Schleusungsdelikten aufgedeckt. Ein Eigentumsdelikt wurde festgestellt und Einsatzkräfte identifizierten eine zur Fahndung ausgeschriebene Person.

Neben der Bestrafung von Ordnungswidrigkeiten wollten wir durch die Verkehrskontrollen auch verstärkt auf die Risiken von Gurtverstößen, insbesondere bei Kindern, hinweisen. Bei den Kontrollen wurden die Betroffenen daher von Polizeikräften auf ihr Fehlverhalten und die damit verbundenen Gefahren hingewiesen.

Sicherheitsgurte müssen während der gesamten Fahrt, also auch bei Stop-and-Go-Verkehr oder verkehrsbedingtem Warten, angelegt sein. Dicke Winterjacken oder Mäntel sollten vor dem Anschnallen unbedingt ausgezogen werden. Der Gurt sollte auch nicht unter dem Arm hindurchgeführt oder verdreht sein, da dies bei einem Unfall lebensgefährliche Folgen haben kann.

Die Polizei appelliert daher an alle Verkehrsteilnehmer, vor Fahrtantritt den Sicherheitsgurt anzulegen und auch darauf zu achten, dass alle Mitfahrenden ordnungsgemäß angeschnallt sind.

Die Verkehrsüberwachung durch Verkehrskontrollen ist eine zentrale Aufgabe der Polizei. Die Kontrollen sind für die Sicherheit im Straßenverkehr von großer Bedeutung und finden daher das ganze Jahr über statt.

Die Kontrollwoche wurde vom europaweiten Polizeinetzwerk ROADPOL www.roadpol.eu koordiniert, das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Zahl der Verkehrsunfallopfer deutlich zu verringern („Vision Zero“).

Die Polizeidirektion Rheinpfalz mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein ist verantwortlich für die Sicherheit von fast 1 Million Menschen. Der Zuständigkeitsbereich der Behörde mit rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfasst auf etwa 2.400 Quadratkilometern die gesamte Vorder- und Südpfalz mit dem Rhein-Pfalz-Kreis, den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße sowie den kreisfreien Städten Frankenthal (Pfalz), Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt a.d.W. und Speyer.

Wenn Sie einen Einblick in unsere Arbeit erhalten möchten, schauen Sie sich gerne unter https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=ev1pviYkYs0 unseren Film „Wir für die Pfalz“ an oder werfen Sie einen Blick in unsere bildgewaltige und informative Broschüre unter https://s.rlp.de/fzYkySg. Sie werden überrascht sein, was wir alles tun.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Fälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85,62% ausmacht. In der Ortslage wurden 9397 Unfälle (6,7%) innerorts, 6632 Unfälle (4,73%) außerorts (ohne Autobahnen) und 1554 Unfälle (1,11%) auf Autobahnen verzeichnet. Insgesamt gab es 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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