ROADPOL koordiniert europaweit Maßnahmen zur Senkung der Verkehrsunfallzahlen. Im Polizeipräsidium Rheinpfalz finden Schwerpunktkontrollen zur Bekämpfung von Geschwindigkeitsüberschreitungen statt.
Rhein-Pfalz-Kreis: ROADPOL Kontrollwoche „Speed“ vom 13. – 19. April 2026

Präsidialbereich (ost)
„Grenzen überschreiten, um Leben zu retten!“ ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, mit dem Ziel die Zahl der Verkehrsunfallopfer zu senken. Dabei koordiniert es, europaweit nationale Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor. Innerhalb dieses Kontrollverbunds finden über das Jahr verteilt verkehrspolizeiliche Schwerpunktkontrollen statt. Auch die Analyse der Verkehrsunfalllage im Polizeipräsidium Rheinpfalz verdeutlicht die Notwendigkeit weiterer Kontrollmaßnahmen um die Senkung der Verkehrsunfallzahlen und insbesondere der Verkehrstoten zu erreichen.
So zeigt die Verkehrsunfallstatistik des Jahres 2025, dass Geschwindigkeit weiterhin, trotz Rückgang der Unfallzahlen im Vergleich zum Vorjahr, eine der Hauptunfallursachen darstellt. 2025 wurden im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Rheinpfalz wegen nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit 1.791 Verkehrsunfälle registriert. 612 Personen kamen bei diesen Unfällen zu Schaden. Insbesondere durch ein hohes Entdeckungsrisiko lassen sich Kraftfahrzeugführende jedoch zu einer nachhaltigen Verhaltensänderung bewegen. Die Verkehrsunfallstatistik 2025 mit ausführlichen Informationen zur Unfalllage und unseren Maßnahmen finden Sie auf unserer Internetseite https://s.rlp.de/YSXrl
Im Zeitraum vom 13. April bis 19. April 2026 finden daher im Rahmen der Roadpol Kontrollwoche „Speed“ auch im Polizeipräsidium Rheinpfalz gesonderte Einsatzmaßnahmen, u. a. zur Bekämpfung und Verhinderung von Geschwindigkeitsüberschreitungen im Straßenverkehr statt. Innerhalb dieses Zeitraumes ist für Mittwoch, den 15. April 2026 ein sogenannter „Speedmarathon“ geplant. Insbesondere an diesem Tag ist es beabsichtigt, die Kontrolltätigkeiten im Bereich der Geschwindigkeitsmessung flächendeckend zu intensivieren. Die Verkehrskontrollen sollen die Unfallzahlen und insbesondere die Zahl der Verkehrstoten senken („Vision Zero“). Durch die Verkehrskontrollen sollen auch die Risiken von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücken. Bei den Kontrollen wollen die Polizeikräfte deshalb auch an die Einsicht der Verkehrsteilnehmenden appellieren, niemals die zulässige Höchstgeschwindigkeit zu überschreiten und die Geschwindigkeit der jeweiligen Situation anzupassen. Weitere Informationen gibt es unter www.roadpol.eu
Das Polizeipräsidium Rheinpfalz mit Sitz in Ludwigshafen am Rhein ist zuständig für die Sicherheit von fast 1 Million Menschen. Der Dienstbezirk der Behörde mit ihren rund 2.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfasst auf etwa 2.400 Quadratkilometern die komplette Vorder- und Südpfalz mit dem Rhein-Pfalz-Kreis, den Landkreisen Bad Dürkheim, Germersheim und Südliche Weinstraße sowie den kreisfreien Städten Frankenthal (Pfalz), Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt a.d.W. und Speyer.
Wenn Sie einen Einblick in unsere Arbeit gewinnen wollen, schauen Sie sich gerne unter https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=ev1pviYkYs0 unseren Film „Wir für die Pfalz“ an oder werfen einen Blick in unsere bildgewaltige und informative Broschüre unter https://s.rlp.de/fzYkySg. Sie werden überrascht sein, was wir alles machen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023
Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon entfallen 13630 Unfälle auf Personenschäden, was 9,72% aller Unfälle ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machen 5625 Unfälle aus, was 4,01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel betragen 897, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle belaufen sich auf 120009, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts gab es 9397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1554 Unfälle (1,11%). Die Anzahl der Getöteten beträgt 134, Schwerverletzte 2545 und Leichtverletzte 14904.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 140.161 |
| Unfälle mit Personenschaden | 13.630 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 5.625 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 897 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 120.009 |
| Ortslage – innerorts | 9.397 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 6.632 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 1.554 |
| Getötete | 134 |
| Schwerverletzte | 2.545 |
| Leichtverletzte | 14.904 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








