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Rhein-Pfalz-Kreis: Verkehrsgefährdung vor Polizeiwagen

Beamte der Polizeiautobahnstation Ruchheim verfolgen rücksichtslosen BMW-Fahrer auf A61, der mehrmals die erlaubte Geschwindigkeit überschreitet.

Symbolbild
Foto: Presseportal.de

Speyer (ost)

Am Mittwoch, dem 27.05.2026, fuhren Polizeibeamte der Autobahnpolizeistation Ruchheim gegen Mitternacht auf der A61 in südlicher Richtung, als sie sahen, wie ein BMW vor ihnen den Beschleunigungsstreifen mit einer Geschwindigkeit von über 130 km/h befuhr. Die Beamten folgten dem Fahrzeug in ihrem Streifenwagen auf der wenig befahrenen Autobahn mit 220 km/h, obwohl nur 130 km/h erlaubt waren. Als das Tempolimit aufgehoben wurde, beschleunigte der Fahrer des über 300 PS starken BMWs auf 250 km/h. Kurz vor dem Autobahnkreuz Speyer zwang ein Überholmanöver eines LKWs den Fahrer des BMWs dazu, den überholten LKW so zu schneiden, dass nur eine rechtzeitige Gefahrenbremsung des LKW-Fahrers einen Unfall verhindern konnte. Der nächste LKW wurde auf dem Standstreifen überholt. Nach dem riskanten Überholmanöver gelang es, das Fahrzeug zu kontrollieren. Der Fahrer, ein 19-jähriger Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis, zeigte sich uneinsichtig, als er mit seinem Fehlverhalten konfrontiert wurde. Die Weiterfahrt wurde ihm untersagt, sein Führerschein wurde eingezogen und die Fahrerlaubnis vorübergehend entzogen. Ein Gericht wird über den endgültigen Entzug seiner Fahrerlaubnis entscheiden müssen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140161 Unfälle. Davon waren 13630 Unfälle mit Personenschaden, was 9.72% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 5625 Unfälle aus, was 4.01% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren 897, was 0.64% ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120009, was 85.62% entspricht. In der Ortslage gab es 9397 Unfälle innerorts (6.7%), 6632 Unfälle außerorts (4.73%) und 1554 Unfälle auf Autobahnen (1.11%). Es gab insgesamt 134 Getötete, 2545 Schwerverletzte und 14904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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