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Rheinböllen: Zivile Verkehrsüberwachung auf BAB 61 und 63

Mehrere Fahrverbote nach Geschwindigkeitsüberschreitungen und Abstandsverstößen. Polizei warnt vor Unfallgefahr auf Autobahnen.

Foto: Depositphotos

Gau-Bickelheim (ost)

Am Sonntagmorgen führte die Autobahnpolizeistation Gau-Bickelheim zwischen 09:15 und 11:15 Uhr umfangreiche verdeckte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen auf den Autobahnen 61 und 63 durch.

Der Schwerpunkt der Überprüfungen lag auf Geschwindigkeitsüberschreitungen und dem Einhalten des Sicherheitsabstands zum vorausfahrenden Fahrzeug.

Die Messungen wurden mit einem zivilen Videomessfahrzeug (ProVida-System) durchgeführt.

Insbesondere wurden die Streckenabschnitte zwischen den Anschlussstellen Waldlaubersheim und Rheinböllen auf der A61 sowie Kirchheimbolanden und Alzey auf der A63 kontrolliert.

Insgesamt wurden fünf Fahrzeuge mit zu hoher Geschwindigkeit erfasst.

Bei vier dieser Fahrzeuge war die Geschwindigkeitsüberschreitung so gravierend, dass die Fahrer mit einem Fahrverbot und einem hohen dreistelligen Bußgeld rechnen müssen.

Entsprechende Bußgeldverfahren wurden eingeleitet.

Im Rahmen dieser Maßnahmen weist die Polizei erneut darauf hin, dass zu schnelles Fahren und zu geringer Abstand zu den häufigsten Unfallursachen zählen und insbesondere auf Autobahnen zu schwerwiegenden (Unfall-)Folgen führen können.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Rheinland-Pfalz für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Rheinland-Pfalz im Jahr 2023 zeigt insgesamt 140.161 Unfälle. Davon endeten 13.630 Unfälle mit Personenschaden, was 9,72% ausmacht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,01% der Gesamtunfälle aus, was 5.625 Fälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 897 Fällen registriert, was 0,64% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 120.009 Fälle, was 85,62% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 9.397 Unfälle (6,7%), außerorts (ohne Autobahnen) 6.632 Unfälle (4,73%) und auf Autobahnen 1.554 Unfälle (1,11%). Insgesamt gab es 134 Getötete, 2.545 Schwerverletzte und 14.904 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 140.161
Unfälle mit Personenschaden 13.630
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 5.625
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 897
Übrige Sachschadensunfälle 120.009
Ortslage – innerorts 9.397
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 6.632
Ortslage – auf Autobahnen 1.554
Getötete 134
Schwerverletzte 2.545
Leichtverletzte 14.904

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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